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Aroi Bangkok - eine kulinarische Flussreise von Bangkok nach Ko Kret
"Aroi" ist die thailändische Bezeichnung für “schmeckt lecker“ und entsprechend liegt der Schwerpunkt dieses Bangkok Ausflugs auf den Geheimnissen der Thailändischen Küche und deren Zubereitung.
Beim gemeinsamen Kochen mit eurem Tourguide dürft ihr dabei eure Fähigkeiten selbst unter Beweis stellen.
Unsere Aroi Bangkok ist somit eine harmonische Mischung aus Stadtführung, Inselerkundung, kulinarischer Endeckungstour und Kochkurs.
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Ausgangspunkt dieser etwas anderen Bangkokführung nach Green-Mango Art ist das Sathorn Pier am Chao Phraya.
Gegen 9:00 Uhr geht es mit dem öffentlichen Expressboot flussaufwärts bis nach Nonthaburi. Das ist eine der interessantesten und lebhaftesten Fahrten die Bangkok mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bieten hat und sollte jeder Bangkokurlauber mindestens einmal erlebt haben, ganz unabhängig von diesem heutigen Ausflug.
Die Fahrt dauert ca. eine Stunde und dabei gibt es eine ganze Menge zu sehen. Ihr passiert u. a. das Oriental Hotel, Wat Arun, Wat Pho, den Grand Palace und natürlich vieles mit und ohne Name mehr.
Je näher ihr Nonthaburi kommt, desto leerer wird das Boot, die meisten Touristen werden aber wohl schon nach halber Strecke verschwunden sein, sobald ihr das Banglampoo Pier passiert habt. Die Großstadt ändert langsam ihr Anblick und es wird merklich provinzieller, fast schon ländlich.
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Nonthaburi, die Provinz nördlich von Bangkok, ist erreicht und es geht an Land. Der erste Blick fällt auf das Wahrzeichen, den Uhrenturm und gleich dahinter das Teakholz-Rathaus aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Unser Weg führt uns weiter zum Nonthaburi Markt, einem der interessantesten und angenehmsten Plätze in Großraum Bangkok wenn es um qualitativ hochwertige und frische Waren im Bereich Obst und Gemüse geht.
Die Provinz Nonthaburi ist im ganz Land bekannt für die besten und teuersten Durians.
Die geliebte und gehasste Stinkfrucht Durian erzielt hier Preise von 3000,- bis 10000,- Baht pro Stück, das sind stolze 75,- bis 250,- Euro! Diese richtig exklusiven Früchte finden ihren Weg meist erst gar nicht auf einen Markt in Bangkok, sondern werden schon Monate vorher, wenn sie noch als unreife Früchte am Baum hängen versteigert und dann später direkt zum Kunden geliefert.
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Der Markt bietet euch einen hervorragenden Überblick und Einblick in die Welt der Thaiküche bzw. der entsprechenden Zutaten.
Thaifood ist eine harmonische Symbiose aus Jahrhunderte alten östlichen und westlichen Einflüssen, die perfekt zu einer eigenständigen Küchenkultur verschmolzen wurden.
Traditionelle thailändische Küche in Nonthaburi spiegelt eine Lebensart wieder, die eng mit dem Wasser verbunden ist. Hauptbestandteile sind Fisch und Meeresgetier, Wasserpflanzen und Kräuter. All das gibt es hier im Überfluss.
Aber nicht alles was auf dem Markt angeboten wird, ist auch wirklich zum Essen gedacht. Die noch lebenden Frösche, Schildkröten, Aale und Schnecken sind keineswegs, wie Gäste immer wieder glauben, Bestandteile für den thailändischen Suppentopf!
Hier geht es vielmehr um eine Mischung aus Buddhismus, Hinduismus und einem guten Schuss Animismus.
Die Tiere werden von gläubigen Thais erstanden, um dann freigelassen zu werden. Mit dieser guten Tat gehen die dem jeweiligen Lebewesen zugesprochenen Merkmale auf den Befreier über, so der Glaube. Die Schildkröten zum Beispiel stehen für ein langes Leben, die Frösche, die einen großen Sprung nach vorne machen, entsprechend für den sprunghaften beruflichen Aufstieg und geschäftlichen Erfolg. Und die Schnecken symbolisieren die Liebe. Warum das so ist, das soll euch euer Tourguide erklären.
Da ihr ja später kochtechnisch selbst gefordert werdet, bleibt es hier natürlich nicht nur beim Schauen und Erklären, sondern es wird auch noch das Eingekauft, was für euer Mittagessen noch benötigt wird.
Im Anschluss geht es mit unserem privaten Minibus weiter.
Wenige Fahrminuten später haben wir unser Basecamp für das kleine gemeinsame Kochexperiment am Nachmittag erreicht: ein Eis-Café in Thaistyle.
Ihr denkt vermutlich Eisdiele und Kochen passt irgendwie nicht zusammen, aber hier in Thailand funktioniert selbst das.
Wir liefern unsere Einkäufe in der Küche ab und nutzen diesen ersten Zwischenstopp nach dem ausgiebigen und schweißtreibenden Marktbesuch für eine willkommene Erfrischung in Form von Durian, Kokosnuss und Bananen-Eis.
Leicht gestärkt und erholt brechen wir auf und nach ca. 20 Minuten Fahrt erreichen wir Pak Kret, spätestens jetzt herrscht Landleben-Flair.
Hier startet unsere Koh Kret Umrundung per Boot, diesmal nicht die öffentliche Variante, sondern privat nur für unsere kleine Gruppe. Diese Bootsfahrt lässt schnell vergessen, dass nur 25 Kilometer südlich eine chaotische Millionenstadt namens Bangkok liegt.
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Die autofreie Insel entstand im Jahre 1722 als eine Schleife des Chao Phraya mit einem Kanal verbunden wurde, als Abkürzung für den Schiffsverkehr zur damaligen Königsstadt Ayutthaya. Dadurch wurde die einstige Halbinsel vom Festland abgetrennt, zusammen mit den Dörfern der Mon-Völker die sich darauf befanden.
Die Mon, die ursprünglich auf Burma stammen, waren schon im frühen 6. Jahrhundert ein hochentwickeltes Volk, lange Zeit bevor das Siamesische Reich aufblühte. Und noch heute leben ihre Nachfahren auf der Insel und prägen dort immer noch den typischen Mon-Stil.
Die Bootsfahrt dauert je nach Wasserstand und Strömung meist zwischen 45 – 60 Minuten, danach heißt es anlegen und wir machen uns auf zur Inselerkundung. Wir sind unter der Woche da, also dann wenn kein Trubel herrscht und die Insel fast schon ein wenig ausgestorben wirkt. Aber das ist gut so, denn wir können uns in aller Ruhe umschauen. Und hierzu stehen einige Tempel auf der Liste, die sich lohnen.
Wat Paramai Yikawat, auch Wat Mon genannt, ein Tempel aus der Ayutthaya-Periode habt ihr schon vom Fluss aus gesehen. Die schiefe weiße Stupa gilt als Wahrzeichen der Insel.
Weitere Tempelanlagen sind der Wat Chimplu Suttahawat und der Wat Sao Tong Thong.
Ko Kret ist auch als “Töpferinsel” bekannt, denn die Mon sind wahre Meister im Herstellen von Tonkunstwerken oder Alltagsgegenständen.
Das Töpfern ist nach wie vor eine der wichtigsten Einnahmequellen für viele Bewohner von Ko Kret und eben diese Tonwaren sind unter anderem der Grund, warum es die Großstadt-Thais jedes Wochenende in Scharen auf die Insel zieht.
Entsprechend gibt es regelrechte Pottery-Villages, in denen man bei der Herstellung zuschauen kann. Allerdings sind die unter der Woche weit weniger in Betrieb, da das kaufwillige Publikum fehlt. Deswegen hier bitte keine so großen Erwartungen mitbringen.
Das eigentlich Interessante und Erlebenswerte an Ko Kret ist die Ruhe, die ursprüngliche und ländliche Umgebung und die fehlenden Autos. Und all das ist natürlich für einen echten Bangkoker ein richtiges Erlebnis und der perfekte Kontrast zu seinem Stadtleben.
Aber auch für unsere kleine kulinarische Tour bietet uns Ko Kret den ein oder anderen Appetithappen. Die Insel ist weitläufig bekannt für seine Khanoms, was die thailändische Bezeichnung für Süßigkeiten ist. Khanom Foi Thong ist eine diese Spezialitäten, zubereitet aus Enteneiern, Zucker und Blütenaroma spezieller thailändischer Blumen.
Und Blumen bzw. Blüten ist dann auch schon die nächste kulinarische Attraktion von Ko Kret die zum Abschluss probiert werden sollte, denn auch frittierte Orchideenblüten sind eher nicht alltäglich.
Zu Fuß geht es zum Fähranleger, ein kurzes Übersetzen und ihr habt wieder Festland unter den Füßen.
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Mittlerweile ist es früher Nachmittag und es wird Zeit, dass sich jemand ums Essen kümmert. Also schnell wieder zurück ins Eis-Diele-Restaurant.
Wie schon erwähnt, es wird kein Kochkurs wie ihn viele Schulen in Thailand anbieten, es ist vielmehr ein gemeinsames Kochen und Zubereiten zusammen mit dem Küchenchef und natürlich eurem Guide.
Ein Green-Mango Reiseleiter ist also nicht nur ausgebildeter Stadtführer, sondern muss seine Qualität auch am Wok unter Beweis stellen. Da Kochen und Essen ganz eng mit der thailändischen Kultur verbunden sind, passt das perfekt, schließlich sind unsere Guides die eigentlichen Kulturbotschafter ihres Landes!
Und wie im normalen Leben, so erfährt man auch hier in der Küche die größten Geheimnisse, die neusten Schlagzeilen, Klatsch und Tratsch, Infos zu Land und Leuten abseits der gewöhnlichen Touristenattraktionen.
Alles ein bisschen wie beim "Perfekten Dinner", nur eben nach Thaiart.
Gekocht werden regionale Gerichte und Spezialitäten. Und da darf natürlich zum Beispiel ein super frischer Fisch nicht fehlen. Oder Tom Kha Gai, Kokosmilchsuppe mit Hühnchen. Die Suppe gibt es zwar im ganzen Land, aber hier in der Provinz wächst eine spezielle Galgantwurzel, die es sonst nirgends gibt und sie somit zu etwas Besonderem macht. Und ganz lecker ein Bananenblütensalat!
Wer nicht selbst mit Handanlegen möchte, der darf natürlich auch nur zuschauen, den Erklärungen von Tourguide und Koch folgen und sich auf das gemeinsame Essen freuen.
Nach diesem lebendigen und authentischen Einblick in Thailands Küchengeheimnisse bringt euch unser Minivan zusammen mit dem Guide zurück zum Nonthaburi Pier.
Von hier aus geht es gemütlich und staufrei per Expressboot auf dem Chao Phraya wieder Richtung Sathorn Pier mit seiner BTS Station Saphan Taksin.
Hier endet offiziell euer heutiger Ausflug.
Termine, Preise und Leistungen (gültig bis 30. April 2012)
Tourstart: 8:45 Uhr ab Sathorn Pier nahe der Skytrain-Haltestelle Saphan Taksin
Durchführung: jeden Dienstag und Donnerstag
Dauer: ca. 7 - 8 Stunden
Teilnehmerzahl: 4 - 8 Personen
Preis: 60,- Euro pro Person
Kinder (4 - 11 Jahre) 42,- Euro
Eingeschlossene Leistungen: deutschsprachiger Tourguide, klimatisierter Wagen mit Fahrer, Bootstour, Eintritt, Mittagessen (ohne Getränke)
Nicht eingeschlossen: Getränke beim Mittagessen, Trinkgeld für Tourguide + Fahrer
Routenbeschreibung und Tourdauer dienen jeweils als Anhaltspunkt. Der exakte Routenverlauf, die Reihenfolge und die einzelnen Besichtigungspunkte können situations- oder wetterbedingt eventuell abweichen. Die Entscheidung für nötige Änderungen vor Ort liegt jeweils im Ermessen des zuständigen Reiseleiters.
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