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Bangkok Escape
Bangkok ist eine geniale Stadt mit Unmengen an bekannten und unbekannten Sehenswürdigkeiten.
Theoretisch könnte man Tage und Wochen in Bangkok verbringen, ohne dass es einem dabei langweilig wird.
Ganz egal ob mit professioneller Führung durch einen erfahrenen Tourguide oder auf eigene Faust, man entdeckt immer etwas Spannendes, Neues, Einzigartiges.
Und trotz alle dem, manchmal muss man aus dieser wahnsinnigen Stadt einfach raus, frische Luft schnappen und neue Energie tanken.
Das geht nicht nur vielen Touristen so, sondern auch den Bewohnern die hier ständig leben und arbeiten, den Bangkokianer.
Und entsprechend diente die Stadtflucht der Einheimischen an Wochenenden als Vorbild für unsere Bangkok Escape Tour.
Klar haben wir mit unserem Floating Weekend, dem gemütlichen Ausflug nach Ampawa und unserer Tagestour nach Ayutthaya schon 2 Varianten, die ebenfalls ausserhalb Bangkoks laufen. Aber die Floating Market Tour findet eben nur am Wochenende statt und der Ausflug in die alte Hauptstadt Siams ist für den ein oder anderen etwas zu kulturlastig.
Deswegen wollten wir etwas, das sich von den überall angebotenen Standard-Touren in die Umgebung Bangkoks, wie zum Beispiel Rose Garden oder Ancient City, unterscheidet.
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Wie immer bei Touren die sich ausserhalb von Bangkok abspielen, werdet ihr von uns, also eurem deutschsprachigen Guide und natürlich dem Fahrer, mit dem klimatisierten Fahrzeug am Hotel abgeholt.
Zeitlich liegt das zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr, immer etwas abhängig vom gemeinen Bangkok-Traffic und der Lage der einzelnen Unterkünfte.
Die Fahrt geht Richtung Osten und nach und nach merkt man, wie aus dem Beton-Monster Bangkok, fast wie am Zeitrad gedreht, wieder eine ländliche und friedliche Umgebung wird, mit Reisfeldern an beiden Seiten der Strasse und Störchen, die sich hier noch heimisch fühlen.
Auch wer es nicht glaubt, wir sind hier immer noch ganz offiziell in Bangkok.
Ein Bangkok, wie es vor noch nicht allzu langer Zeit an vielen anderen Stellen in der Stadt zu finden war.
Die gute alte Zeit scheint auch an eurem ersten offiziellen Stopp dieser Tour stehen geblieben zu sein, dem Klong Suan Markt.
Die Geschichte dieses historischen Marktes reicht bis in die Zeit Chulalongkorns, Rama V. zurück und zählt damit schon über 100 Jahre.
Damals waren Boote die Hauptverkehrsmittel und Klong Suan ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Weg nach Bangkok.
Am Prawet Burirom Kanal gelegen, der exakt an dieser Stelle die Provinzen Chachoengsao und Samut Prakan trennt, erstreckt sich dieser pittoreske Markt mit seinen alten Holzhäusern.
Zu kaufen gab es schon immer all das, was benötigt wurde, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Umgebung und eben Dinge des täglichen Bedarfs.
Einzig Opium, das wohl unter die Rubrik Dinge des täglichen Bedarfs fallen könnte, wird man heute vergebens suchen.
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Wer aber dennoch ein Aufputschmittel benötigt, weil er sich extra für diese Tour frühmorgens aus dem Bett gequält hat und das auch noch im Urlaub, der sollte nach Pae Lee Ausschau halten.
Pae Lee ist ein über 70 Jahre alter Coffee Shop, benannt nach seinem urigen Besitzer, der heute wie damals seinen frisch gebrühten Kaffee mit einem Lächeln auf dem Gesicht serviert.
Das eigentlich Erstaunliche an diesem Markt ist nicht das Ambiente oder perfekt hergerichtete Häuser, sondern die Tatsache, dass diese Community ihren traditionellen Lebensart beibehalten hat.
Und eben diese Authentizität der Markt-Gemeinde unterscheidet von gefakten Varianten, da dieser Ort nämlich nicht für Buslandungen voller Touristen künstlich am Zeichenbrett entstanden ist!
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Weiter geht die Route Richtung Osten, vorbei an Chonburi, bevor die Strasse im Anschluss zur Küste abbiegt.
Auf dem Weg zum Fischerdorf Ang Sila findet man überall Stände mit den in der Thaiküche unentbehrlichen Steinmörsern.
Wer also daheim Som Tam, den typischen Papayasalad (geht übrigens auch mit grünen Mangos) stilecht zubereiten möchte und noch Platz im Handgepäck hat, sollte hier zugreifen.
Günstiger gibt es diese Granit-Mörser wohl nirgends. Aber vorher vielleicht schon mal mit seiner Airline die Kosten fürs Übergepäck klären, die Teile sind nämlich ordentlich schwer.
Unübersehbar ist der gigantische chinesische Tempel Wat Thep Sathit. Der im Jahre 1991 ursprünglich auf nur 800 qm entstandene kleine Schrein wurde nach und nach ausgebaut, um 1999 pünktlich zum 72. Geburtstag des Königs in voller Größe auf 2 ha Fläche zu erstrahlen. Seitdem zählt Wat Thep Sathit Phra Kitti Chaloem oder auch Nacha Sa Thai Chue Schrein genannt, zu den größten chinesischen Tempelanlagen des Landes.
Die Küstenstrasse führt weiter am Dorf Khao Sammuk vorbei. Eine Affen-Bande scheint hier das alleinige Sagen zu haben. Da die Makaken aber durchaus mal schnell aggressiv werden können, wenn sie nicht bekommen was sie wollen, schauen wir uns die lieben kleinen Monster nur aus dem sicheren Fahrzeug an.
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Mittlerweile wird es auch schon langsam Zeit für das Mittagessen und da wir uns in unmittelbarer Nähe zum Meer befinden, gibt es passenderweise auch ein Seafood-Lunch. Wer natürlich kein Meeresgetier mag, für den findet sich natürlich auch eine Alternative.
Frisch gestärkt steht ein kurzer Besuch von Bang Saen an, dem ’Hausstrand’ der Bangkokianer. Lange Zeit bevor Pattaya, Koh Samet oder Hua Hin populär wurden, war das Seebad Bang Saen das beliebteste Ziel für einen Kurztrip am Wochenende, um dem Großstadtmonster Bangkok zu entfliehen.
Bang Saen ist ein perfektes Beispiel, um zu verstehen, dass Thailänder beim Thema Urlaub ganz andere Privilegien setzten, als zum Beispiel Europäer.
Der Thai ist keine Einsamkeits-Fanatiker und leckeres Essen scheint einen höheren Stellenwert zu haben, als der perfekte Strand.
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Si Racha heisst die nächste Station, die allerdings nur als Sprungbrett zum eigentlichen Ziel dient: Ko Si Chang
Mit dem Boot geht es in 45 Minuten zu dieser bei westlichen Touristen so gut wie unbekannten kleinen Insel.
Im Gegensatz dazu ist sie dafür bei Thais an Wochenenden umso beliebter.
Die Insel bietet keine Traumstrände die katalogtauglich wären, aber das ist in dem Fall absolut nebensächlich.
Dafür kann Ko Si Chang mit reichlich Geschichte, schöner Landschaft, tollen Aussichtspunkten und nicht zuletzt mit einer Reihe von sehenswerten Tempel punkten.
Und aus all diesen Gründen sind wir hier.
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Ko Si Chang mit seinen gut 4000 Einwohnern ist klein, aber wiederum nicht so klein, dass man eine Sightseeing-Tour zu Fuss schaffen könnte.
Und deswegen nutzen wir ein ganz besonderes Fortbewegungsmittel, quasi ein Markenzeichen der Insel, ein ’Skylab’.
Was ausschaut wie eine Kreuzung aus Motorrad und Rikscha, entpuppt sich als das perfekte Gefährt für die zum Teil steilen und engen Küstenstrassen.
Skylab-Fahren ist ein genialer Frischluftspaß, was man von einer Fahrt in Bangkok mit dem Tuk Tuk nur schwerlich behaupten kann.
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Am Taa Lang Pier angekommen führt der Weg direkt ins Village, eine urige Hafensiedlung mit kleinen Gässchen und Marktständen.
Überragt wird die ’Hauptstadt’ vom San Chao Pho Khao Yai, einem der beeindruckendsten chinesischen Tempel in Thailand überhaupt.
Entstanden zur Zeit der Ming-Dynastie, als chinesische Seefahrer mit ihren Dschunken vor Ko Si Chang ankerten, war dieser magische Ort von jeher Anziehungspunkt für Pilger. Unter ihnen nicht zuletzt König Chulalongkorn, Thailands fünfter König der Chakri-Dynastie.
Von hier aus kann man weiter nach oben zu den Schlafzellen der Mönche gelangen und wer noch etwas mehr Bewegung braucht, noch eine Stufe weiter bis zum Fußabdruck Buddhas.
505 Stufen gilt es zu überwinden! Eine anstrengende und schweißtreibende Angelegenheit, die bei klarem Wetter allerdings entsprechend mit toller Aussicht belohnt wird.
Wer oben am Ziel angekommen ist, darf entsprechend die große Glocke dreimal schlagen und somit Lord Buddha seine Ehre erweisen.
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Auf der anschließenden Inselrundfahrt mit dem Skylab könnt ihr euch etwas erholen.
Auf dieser Tour zeigt sich die Ursprünglichkeit und wilde Schönheit der Insel, die unter der Woche fast komplett frei von Touristen ist.
Bei einem Abstecher zum Strand besteht bei Interesse entsprechend die Möglichkeit einen Coffee-Break einzulegen, bevor es zur weiteren Besichtigung geht.
Dass Ko Si Chang in enger Bindung zu dem schon erwähnten König Chulalongkorn steht, zeigt sich spätestens bei der nächsten Station, dem Hat Tha Wang Palast.
Rama V. nutze den 1890 erbauten Palast regelmäßig als Sommerresidenz.
Das Hauptgebäude des Palastes, die Thronhalle aus goldenem Teakholz wurde 1899 abgebaut und nach Bangkok verschifft.
Dort ist dieses Meisterwerk, das vermutlich größte Bauwerk aus goldenem Teak, für die Öffentlichkeit zugänglich und als Vimanmek Mansion bekannt.
Ein weiteres Indiz für die Verbindung Chulalongkorns und Ko Si Changs zeigt sich im Wat Atsadangnimit auf einem Hügel in der Nähe zum Tha Wang Strand.
Hier befindet sich der Meditationsraum des Königs.
Unweit davon ragt ein in heilige Tücher gehüllter Felsen aus dem Boden, von den Einheimischen ’bell rock’ genannt, da er wie eine Glocke klingt, wenn man in anschlägt.
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Vorbei an Frangipani Bäumen geht es durch den Garten wieder nach unten und mit dem Skylab zurück zum Pier.
Zeit Abschied zu nehmen von dieser kleinen unbekannten Schönheit, die doch so viel zu bieten hast.
Eine weitere Fahrt mit der Fähre bringt uns wieder zum Festland.
Von hieraus startet die unabdingbare Rückfahrt nach Bangkok.
Und da die Erfahrung gezeigt hat, dass die meisten Gäste nach solch einer Tour einfach erschöpft und müde sind, geht’s auf schnellstem Weg via Autobahn zurück in die Engelshauptstadt.
Im jeweiligen Hotel in Bangkok angekommen, endet nach einem langen, aber abwechslungsreichen Tag, eure kleine Stadtflucht.
Für jede Tagestour mit Green-Mango gilt:
Neben den festen Zielen (Tempel + Sehenswürdigkeiten) gibt es natürlich auf dem Weg dorthin immer wieder Interessantes, Neues, Überraschendes zu entdecken, was den eigentlichen Reiz dieses Stadtspazierganges ausmacht.
Sei es Essenstände, Geschäfte mit skurrilen Angeboten oder einfach nur die Menschen in ihrem Bangkok.
Die Hitze, die Gerüche (manchmal angenehm, manchmal weniger), der Lärm, all das gehört zu Bangkok und macht den Reiz aus.
Momente und Eindrücke, die einem hinter der Scheibe eines Reisebusses entgehen. Natürlich ist es bequemer sich bei 35 Grad mit dem klimatisierten Auto von Ziel A nach B fahren zu lassen. Aber ihr wollt schließlich was erleben und bequem habt ihr es dann zu Hause ja wieder.
Diese Tour ist wie immer auf 8 Personen begrenzt.
Dadurch ergibt sich eine private, fast familiäre Atmosphäre, bei der jederzeit Wünsche geäußert werden können und sollen.
Es gibt keine starre Vorgabe, wann die Gruppe wo zu sein hat, die Geschwindigkeit richtet sich nach euch. Es besteht genügend Zeit, so dass die Strecke gemütlich und ohne zu hetzen abgelaufen werden kann.
Auch besteht bei den Ausflügen jederzeit die Möglichkeit eine Pause einzulegen, ihr müsst es nur sagen.
Die aufgeführte Route ist nur ein Anhaltspunkt, d.h. Abstecher nach links und rechts sind immer möglich.
Der Guide kann und soll den Tourverlauf in gewissem Rahmen variieren. Nur so bleiben die Touren auf Dauer spannend und interessant.
Fehlt mal bei der Tour ein bei der Beschreibung aufgeführter Punkt, dann wird der in der Regel durch eine in dem Augenblick interessantere Alternative ersetzt.
Welche Ziele zuerst angesteuert werden, liegt im Ermessen eures Reiseleiters.
Durch euer aktives Mitwirken, durch Fragen an den Guide, wird eine Tour erst lebendig.
Unsere Reiseleiter halten keine auswendig gelernten Monologe, sieh geben in der Regel allgemeine Infos über Sehenswürdigkeiten, Land, Leute und Religion, quasi die Basics.
Tourstart: Bitte ab 8:00 Uhr startbereit sein.
Die genaue Abholzeit in eurem Hotel ist abhängig von der Anzahl der Gäste, sowie natürlich dem Verkehr in Bangkok und kann in Ausnahmefällen bis zu 60 Minuten differieren.
Die Reihenfolge der Abholung ergibt sich aus der Lage des jeweiligen Hotels.
Durchführung: Dienstag und Donnerstag
Dauer: ca. 9 - 10 Std.
Teilnehmerzahl: 2 - 8 Personen
Preis: 75,- Euro pro Person / Kinder (4 - 11 Jahre) 52,- Euro
Eingeschlossene Leistungen: deutschsprachiger Tourguide, klimatisierter Wagen mit Fahrer, Bootstour, Eintritt, Mittagessen (ohne Getränke)
Nicht eingeschlossen: Getränke beim Mittagessen, Trinkgeld für euren Tourguide + Fahrer
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