Bangkok Escape:  Ausflug nach Koh Si Chang


 

Bangkok ist spannend, faszinierend und wird eigentlich nie langweilig, weil es immer wieder irgendwo Neues und Interessantes zu entdecken gibt.

 

Und trotzdem muss man manchmal einfach raus.

 

Und dafür ist die Bangkok Escape, unsere kleine Stadtflucht wie geschaffen: Landleben, der hundertjährige Klong Suan Markt, frische Seeluft, leckeres Seafood, Insel-Feeling und all das mit meist ganz wenig Touristen sorgen für einen abwechslungsreichen Tag vor den Toren Bangkoks.

 

Bei dieser Tour werdet ihr, im Gegensatz zu den meisten anderen Ausflügen in unserem Programm, morgens von eurem deutschsprachigen Guide und natürlich dem Fahrer, mit dem klimatisierten Fahrzeug am Hotel abgeholt.

 

Zeitlich liegt das zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr, immer etwas abhängig vom gemeinen Bangkok-Traffic und der Lage der einzelnen Unterkünfte.

 

Die Fahrt geht Richtung Osten und nach und nach merkt man, wie aus dem Beton-Monster Bangkok, fast wie am Zeitrad gedreht, wieder eine ländliche und friedliche Umgebung wird, mit Reisfeldern an beiden Seiten der Strasse und Störchen, die sich hier noch heimisch fühlen.

 

Auch wer es nicht glaubt, wir sind hier immer noch ganz offiziell in Bangkok.

 

Ein Bangkok, wie es vor noch nicht allzu langer Zeit an vielen anderen Stellen in der Stadt zu finden war.

 

Die gute alte Zeit scheint auch an eurem ersten offiziellen Stopp dieser Tour stehen geblieben zu sein, dem Khlong Suan Markt.

 

Die Geschichte dieses historischen Marktes reicht bis in die Zeit Chulalongkorns, Rama V. zurück und zählt damit schon über 100 Jahre.

 

Damals waren Boote die Hauptverkehrsmittel und Khlong Suan ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Weg nach Bangkok.

 

Am Prawet Burirom Kanal gelegen, der exakt an dieser Stelle die Provinzen Chachoengsao und Samut Prakan trennt, erstreckt sich dieser pittoreske Markt mit seinen alten Holzhäusern.

 

Zu kaufen gab es schon immer all das, was benötigt wurde, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Umgebung und eben Dinge des täglichen Bedarfs.

 

Einzig Opium, das wohl unter die Rubrik Dinge des täglichen Bedarfs fallen könnte, wird man heute vergebens suchen.

 




 

Wer aber dennoch ein Aufputschmittel benötigt, weil er sich extra für diese Tour frühmorgens aus dem Bett gequält hat und das auch noch im Urlaub, der sollte nach Pae Lee Ausschau halten.


Pae Lee ist ein über 70 Jahre alter Coffee Shop, benannt nach seinem urigen Besitzer, der heute wie damals seinen frisch gebrühten Kaffee mit einem sanftmütigen Lächeln serviert.

 

Das eigentlich Erstaunliche an diesem Markt ist nicht das Ambiente oder perfekt hergerichtete Häuser, sondern die Tatsache, dass diese Community ihren traditionellen Lebenstil beibehalten hat.

 

Und eben diese Authentizität der Markt-Gemeinde unterscheidet von gefakten Varianten, da dieser Ort nämlich nicht für Buslandungen voller Touristen künstlich am Zeichenbrett entstanden ist!

 




 

Weiter geht der Ausflug Richtung Osten, vorbei an Chonburi, bevor die Strasse im Anschluss zur Küste abbiegt.

 

Auf dem Weg zum Fischerdorf Ang Sila findet man überall Stände mit den in der Thaiküche unentbehrlichen Steinmörsern.

 

Wer also daheim Som Tam, den typischen Papayasalad (geht übrigens auch mit grünen Mangos) stilecht zubereiten möchte und noch Platz im Handgepäck hat, sollte hier zugreifen.

 

Günstiger gibt es diese Granit-Mörser wohl nirgends. Aber vorher vielleicht schon mal mit seiner Airline die Kosten fürs Übergepäck klären, diese massiven Teile sind nämlich ordentlich schwer.

 

Unübersehbar ist der gigantische chinesische Tempel Wat Thep Sathit. Der im Jahre 1991 ursprünglich auf nur 800 qm entstandene kleine Schrein wurde nach und nach ausgebaut, um 1999 pünktlich zum 72. Geburtstag des Königs in voller Größe auf 2 ha Fläche zu erstrahlen. Seitdem zählt Wat Thep Sathit Phra Kitti Chaloem oder auch Nacha Sa Thai Chue Schrein genannt, zu den größten chinesischen Tempelanlagen des Landes.

 

Die Küstenstrasse führt weiter am Dorf Khao Sammuk vorbei. Eine Affen-Bande scheint hier das alleinige Sagen zu haben. Da die Makaken aber durchaus mal schnell aggressiv werden können, wenn sie nicht bekommen was sie wollen, schauen wir uns die lieben kleinen Monster nur aus dem sicheren Fahrzeug an.

 




 

Si Racha heisst die nächste Station, die allerdings nur als Sprungbrett zum eigentlichen Ziel dient: Koh Si Chang

 

Mit dem Boot geht es in 45 Minuten zu dieser bei westlichen Touristen so gut wie unbekannten kleinen Insel.

 

Im Gegensatz dazu ist sie dafür bei Thais an Wochenenden umso beliebter.

 

Die Insel bietet keine Traumstrände die katalogtauglich wären, aber das ist in dem Fall absolut nebensächlich.

 

Dafür kann Koh Si Chang mit reichlich Geschichte, schöner Landschaft, tollen Aussichtspunkten und nicht zuletzt mit einer Reihe von sehenswerten Tempel punkten.

 

Und aus all diesen Gründen sind wir hier.

Ko Si Chang mit seinen gut 4000 Einwohnern ist klein, aber wiederum nicht so klein, dass man eine Sightseeing-Tour zu Fuss schaffen könnte.


Und deswegen nutzen wir ein ganz besonderes Fortbewegungsmittel, quasi ein Markenzeichen der Insel, ein "Skylab".

 

Was ausschaut wie eine Kreuzung aus Motorrad und Rikscha, entpuppt sich als das perfekte Gefährt für die zum Teil steilen und engen Küstenstrassen.

 

Skylab-Fahren ist ein genialer Frischluftspaß, was man von einer Fahrt in Bangkok mit dem Tuk Tuk nur schwerlich behaupten kann.

Am Taa Lang Pier angekommen führt der Weg direkt ins Village, eine urige Hafensiedlung mit kleinen Gässchen und Marktständen.

 

Überragt wird die 'Hauptstadt' vom San Chao Pho Khao Yai, einem der beeindruckendsten chinesischen Tempel in Thailand überhaupt.

 

Entstanden zur Zeit der Ming-Dynastie, als chinesische Seefahrer mit ihren Dschunken vor Ko Si Chang ankerten, war dieser magische Ort von jeher Anziehungspunkt für Pilger. Unter ihnen nicht zuletzt König Chulalongkorn, Thailands fünfter König der Chakri-Dynastie.

 

Von hier aus kann man weiter nach oben zu den Schlafzellen der Mönche gelangen und wer noch etwas mehr Bewegung braucht, noch eine Stufe weiter bis zum Fußabdruck Buddhas.

 

505 Stufen gilt es zu überwinden! Eine anstrengende und schweißtreibende Angelegenheit, die bei klarem Wetter allerdings entsprechend mit toller Aussicht belohnt wird.

 

Wer oben am Ziel angekommen ist, darf entsprechend die große Glocke dreimal schlagen und somit Buddha seine Ehre erweisen.

 




 

Auf der anschließenden Inselrundfahrt mit dem Skylab könnt ihr euch etwas erholen.

 

Während dieser Rundfahrt zeigt sich die Ursprünglichkeit und wilde Schönheit der Insel, die unter der Woche fast komplett frei von Touristen ist, sowohl ausländische wie auch einheimische.

 

Zwischendurch wird natürlich ein ausgiebiger Stopp fürs Mittagessen eingelegt, damit es gut gestärkt zu weiteren Besichtigung gehen kann.

 

Dass Koh Si Chang in enger Bindung zum schon erwähnten König Chulalongkorn steht, zeigt sich spätestens bei der nächsten Station, dem Hat Tha Wang Palast.

 

Rama V. nutze den 1890 erbauten Palast regelmäßig als Sommerresidenz.

 

Das Hauptgebäude des Palastes, die Thronhalle aus goldenem Teakholz wurde 1899 abgebaut und nach Bangkok verschifft.

 

Dort ist dieses Meisterwerk, das vermutlich größte Bauwerk aus goldenem Teak, für die Öffentlichkeit zugänglich und als Vimanmek Mansion bekannt.

 

Ein weiteres Indiz für die Verbindung Chulalongkorns und Koh Si Changs zeigt sich im Wat Atsadangnimit auf einem Hügel in der Nähe zum Tha Wang Strand.

 

Hier befindet sich der Meditationsraum des Königs.

 

Unweit davon ragt ein in heilige Tücher gehüllter Felsen aus dem Boden, von den Einheimischen 'bell rock' genannt, da er wie eine Glocke klingt, wenn man in anschlägt.

 




 

Vorbei an Frangipani Bäumen geht es durch den Garten wieder nach unten und mit dem Skylab zurück zum Pier.

 

Zeit Abschied zu nehmen von dieser kleinen unbekannten Schönheit, die doch so viel zu bieten hat.

 

Eine weitere Fahrt mit der Fähre bringt uns wieder zum Festland.

 

Von hieraus startet die unabdingbare Rückfahrt nach Bangkok.

 

Und da die Erfahrung gezeigt hat, dass die meisten Gäste nach solch einer Tour einfach erschöpft und müde sind, geht's auf schnellstem Weg via Autobahn zurück in die Engelshauptstadt.

 

Im jeweiligen Hotel in Bangkok angekommen, endet nach einem langen, aber abwechslungsreichen Tag, eure kleine Stadtflucht.

 


 


  

Termine, Preise und Leistungen (gültig bis 30. April 2012)

  

Tourstart:  Bitte ab 8:00 Uhr startbereit sein. 

Die genaue Abholzeit in eurem Hotel ist abhängig von der Anzahl der Gäste, sowie natürlich dem Verkehr in Bangkok und kann in Ausnahmefällen bis zu 60 Minuten differieren.

Die Reihenfolge der Abholung ergibt sich aus der Lage des jeweiligen Hotels.

Durchführung:  jeden Dienstag 

Dauer:  ca. 10 - 12 Stunden

Teilnehmerzahl:  2 - 8 Personen 

Preis:  60,- Euro pro Person 

           Kinder (4 - 11 Jahre) 42,- Euro

Eingeschlossene Leistungen:  deutschsprachiger Tourguide, klimatisierter Wagen mit Fahrer, Bootstour, Eintritt, Mittagessen (ohne Getränke)

Nicht eingeschlossen:  Getränke beim Mittagessen, Trinkgeld für Tourguide + Fahrer



Routenbeschreibung und Tourdauer dienen jeweils als Anhaltspunkt. Der exakte Routenverlauf, die Reihenfolge und die einzelnen Besichtigungspunkte können situations- oder wetterbedingt eventuell abweichen. Die Entscheidung für nötige Änderungen vor Ort liegt jeweils im Ermessen des zuständigen Reiseleiters.

 



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