Golden Mount Festival

 

Dass letzten Sonntag das Loy Krathong Fest stattfand, das haben vermutlich die meisten Bangkok Besucher die an diesem Tag vor Ort waren mitbekommen.

 

Dass aber zur gleichen Zeit in der Mitte des zwölften Mondmonats ein weiteres alljährliches Festival in Bangkok seinen Höhepunkt hatte, das ist vermutlich den meisten "Uneingeweihten" dagegen entgangen.

 

Vom 10. - 20. November fand das Golden Mount Festival statt, das wie jedes Jahr für unzählige Einheimische zum Pflichttermin wurde.

 

Während der Festivaltage können Gläubige das Innere des Phu Khao Thong Chedis betreten um der Reliquie ihre Ehrerbietung zu erweisen.

 

Wer den goldenen Berg einmal bei Dunkelheit erklimmen will, um die Aussicht aufs nächtliche Bangkok mit seinem Altstadtviertel zu geniessen, der hat während dem Tempelfest die seltene Gelegenheit dazu.

 

Die sich um den erleuchteten Chedi bewegende betende Menschenmenge verleiht diesem heiligen Platz eine ganz besondere Atmosphäre.

 

Am Fuße des Berges und in den angrenzenden Straßen machte sich wie jedes Jahr ein großes Volksfest breit, das einem Jahrmarkt aus der guten alten Zeit gleicht: Schiessbuden, Gruselkabinett in Thaistyle, (Mini)Riesenrad, ein herrlich altmodisches Kuriosum und Fressbuden in unüberschaubarer Menge.

 

Zweifelsohne mutiert die Boriphat Road und die ganzen angrenzenden Gassen um den Golden Mount in der Festivalzeit zur größten Garküche Bangkoks. Und irgendwie ist es jedes Jahr aufs neue verwunderlich, dass sich vielleicht gerade mal eine Hand Touristen dorthin verirrt.

 

Das Wat Saket Tempelfest bietet ganz nebenbei auch noch die Möglichkeit, die normal nur schwer zugängliche Gemeinde vom Mahakan Fort zu besuchen.

 

Zwischen der alten Stadtmauer und dem Khlong Rob Khrung, dem zweiten Ringkanal um die Rattanakosin-Insel, hat seit gut 150 Jahren eine kleine isoliert liebende Gemeinde ihr Zuhause gefunden, die Pom Mahakan Community. Pom ist die thailändische Bezeichnung für Fort und bezieht sich auf einen der letzten zwei noch existierende Wehrtürme in Bangkok.

 

Lohnenswert sind die zum Teil recht schönen und gut erhaltenen Teakholzhäuser, die man so wohl eher nicht hinter den meterhohen Mauern vermuten würden. Interessant ist es zudem, einen Blick auf die drei „Exportartikel“ zu werfen, die für Pom Mahakan Gemeinde typisch sind: Feuerwerkskörper, Vogelkäfige aus Holz und Kampfhähne!

 

Wer mehr über diese interessante Gemeinde erfahren möchte, der sollte sich dieses englischsprachige Video anschauen: The People of The Fort

 

Ein ein paar schöne Impressionen bei Tageslicht findet ihr hier: Bangkok 1 Mahakan fort community

 

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