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Green-Mango Bangkok Touren - Individuelle deutschsprachige Bangkok Touren, Ausflüge, Tourguides, Thailand Privatrundreisen und Privatguides

Neuigkeiten und Entdeckungen in Bangkok und bei Green-Mango Travel


Thailand hebt COVID-19-Einreisebeschränkungen auf

Aufhebung der Covid-19 Einreisebeschränkungen in Thailand

Thailand hebt COVID-19-Einreisebeschränkungen auf!

Ab 01. Oktober  entfällt Impfnachweis und Testpflicht bei Thailandreisen


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Thonburi + Khlongs für Entdecker

Thonburi + Khlongs für Entdecker: Führung durch das unbekannte Bangkok
Bangkoks unbekannte Seite!

Thonburi + Khlongs für Entdecker

Das unbekannte Bangkok, abseits der Touristenmassen

 

Wie immer im regelmäßigen Abstand werden unsere Bangkok Touren kleineren oder größeren Updates unterzogen. Ab Mai 2022 bieten wir euch u.a. eine Neufassung unserer bereits altbekannten

Thonburi + Khlongs für Entdecker an. Mit angepasstem Routenverlauf, neuen unbekannte Entdeckungen in Thonburi, ohne Motorbike-Taxifahrt (weil vielfach gewünscht) und mit erweiterter Khlongtour inkl. neuem Stopp und Landgang.

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Chinatown EssKulTour

Kulinarische Führung durch Bangkoks Chinatown am Abend
Chinatown EssKulTour: In der Salapao Bäckerei

Chinatown EssKulTour

Ein kulinarischer Spaziergang durch Bangkoks Chinatown Am Abend

 

Wie immer im regelmäßigen Abstand werden unsere Bangkok Touren kleineren oder größeren Update unterzogen. Ab Mai 2022 bieten wir euch u.a. eine Neufassung unserer bereits altbekannten

Chinatown Tour am Abend. Mit geändertem Routenverlauf, neuen unbekannte Entdeckungen in Chinatown und (noch) mehr kulinarischen Stopps!

 

Chinatown oder Yaowarat, wie es die Einheimischen selbst nennen, ist unbestritten eines der faszinierendsten Viertel in Bangkok, wenn es um das Thema Streetfood, Garküchen und Kulinarik im Allgemeinen geht.

 

Man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!

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Khao San Road im coronabedingten Dornröschenschlaf oder The Last Survivors!

Coronavirus (COVID-19): Letzte Garküche in der Khao San Road
Covid-19 @ Khao San Road: Last Survivor

Khao San Road im coronabedingten Dornröschenschlaf

The Last Survivors!

 

Wir befinden uns im Jahre 01 nach Covid_19. Das ganze Backpacker-Ghetto Khao San Road und die angrenzende Soi Rambuttri sind wie ausgestorben.

 

Keine Touristen, keine Einheimischen, keine Garküchen... 

 

Ganz Khao San? 

 

Nein!

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Coronavirus (COVID-19): Pandemiebedingte Stornierung und Umbuchung

Green-Mango Bangkok Touren: Kostenfreie coronabedingte Stornierungen

Kostenfreie coronabedingte Stornierung

Trotz Covid-19 risikofrei buchen!

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Travellers’ Choice Award 2020

Green-Mango Bangkok Touren: Travellers' Choice 2020 Award

Travellers' Choice 2020

7. TripAdvisor Auszeichung in Folge für Green-Mango Bangkok Touren!

In der aktuell für alle nicht leichten Corona-Situation freut man sich über jede positive Nachricht. 

 

Entsprechend happy sind wir über die Mitteilung von TripAdvisor, dass wir für unsere deutschsprachigen Green-Mango Bangkok Touren mit dem Travellers' Choice Award 2020 angezeichnet wurden! 

 

Mit dem Travellers’ Choice Award (vormals das ''Zertifikat für Exzellenz'') werden weltweit Unternehmen ausgezeichnet, die durchweg sehr gute Bewertungen im Vorjahr auf TripAdvisor erhalten haben. 

 

Somit die 7. Auszeichnung für uns durch TripAdvisor in Folge.

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NEU im Programm: Ausflug zum Drachentempel & Co

Tagestour ab Bangkok zum Drachentempel Wat Samphran
Drachentempel Wat Samphran

Tagesausflug ab Bangkok zum Drachentempel

Wat Samphran / Drachentempel / Dragon Temple / วัดสามพราน

 

"Wat Samphran" alias "Giant Dragon Temple" alias "Drachentempel"  alias "วัดสามพราน".

 

Wer aktuell nach Bangkok Geheimtipps googelt, die Insider-Tipps einschlägiger Reiseblogger durchforstet oder das Instagram-Hashtag-Orakel befragt:    

 

Der Drachentempel in Bangkok gehört vermutlich überall zu den derzeitigen Top 10 und Must-sees abseits der bekannten Touristenpfade!

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Ausweispflicht beim Besuch des Grand Palace wird wieder eingeführt!

Ausweispflicht beim Grand Palace in Bangkok

Erneute Ausweispflicht beim Besuch des Grand Palace

 

Nachdem die seit November 2016 bestehende Ausweispflicht für den Grand Palace und Wat Phra Kaew in Bangkok zu Jahresbeginn aufgehoben wurde, wird sie nun von offizieller Seite mit Beginn 30. Mai 2018 wieder eingeführt.

 

Alle Teilnehmer unserer Bangkok Klassiker + Khlong Tour müssen somit ihren Reisepass im Original mitführen und auf Verlangen des zuständigen Sicherheitpersonals entsprechend vorzeigen.

 

Gleiches gilt selbstverständlich auch für alle, die unabhängig von einer Führung mit uns die genannten Anlagen besuchen.

 

Unanhängig von dieser Neuregelung besteht in Thailand eine grundsätzliche Ausweispflicht. Mehr Infos hierzu gibt es auf der Seite vom Auswärtigen Amt.

 

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Grand Palace wegen Beisetzungs-Feierlichkeiten vom 25. - 29. Oktober 2017 geschlossen

Grand Palace Bangkok

 Am 26. Oktober wird König Bhumibol Adulyadej, der am 13. Oktober 2016 verstorben ist, eingeäschert. Der Tag wurde zum Feiertag erklärt.

 

Die Thailändische Tourismusbehörde teilte mit, dass aus diesem Anlass Bangkoks Königspalast vom 25. - 29. Oktober 2017 für Besucher geschlossen bleibt.

 

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Wichtige Infos anlässlich des Todes von König Bhumibol Adulyadej

Wichtige Hinweise anlässlich des Todes von König Bhumibol Adulyadej

 Am 13. Oktober 2016 ist der thailändische König, Bhumibol Adulyadej, verstorben.

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Maeklong Railway Market: Die Züge fahren wieder!!!

Maeklong Train Market: Die Züge fahren wieder!

Ab sofort läuft unser "Abenteuer Maeklong Ausflug" wieder mit Originalprogramm

Nach langen 10 Monaten hat am letzten Freitag die Bahnlinie nach Maeklong endlich ihren Betrieb wieder aufgenommen!

 

Vor Ort hat sich am abenteuerlichen "Schirme-zurück-Markt-Spektakel" glücklicherweise nichts geändert!

 

Das ist nun amtlich und sicher. Und wurde heute dann entsprechend auch gleich Green-Mango getestet mit den dazugehörigen "Beweisvideos":

 

Maeklong Zugmarkt - Video 1

 

Maeklong Zugmarkt - Video 2

 

Ab sofort läuft nun auch unser Abenteuer Maeklong Ausflug ganz offiziell wieder mit dem Originalprogramm.

 

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Neuigkeiten von der Maeklong Baustelle und dem Train Market

Maeklong Bahnlinie weiterhin gesperrt

Bahnlinie nach Maeklong für weitere 4 Monate geschlossen

Vor genau 4 Wochen hätten eigentlich die Bauarbeiten auf der Zugstrecke nach Mae Klong / Maeklong fertiggestellt sein sollen (mehr dazu beim Blogeintrag vom 09. Mai).


Fast genauso lange hatte es gedauert, bis es nun Anfang Dezember endlich ein offizielles Update seitens der State Railway of Thailand gibt.

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Talad Rot Fai Ratchada - Night Market

Ratchada Train Market (Train Night Market Ratchada)
Train Night Market Ratchada

Talad Rot Fai Ratchada - Night Market

Ein (noch) fast touristenfreies Bangkoker Nachtmarkt-Erlebnis

 

Mal wieder Lust auf einen Bangkoker Nachtmarkt, so ganz ohne Touristenrummel und dem üblichen Souvenir-Schnickschnack den es eh an jeder Ecke gibt!?

 

Und das Ganze dann auch noch komplett staufrei zu erreichen mit der U-Bahn, also ohne Schlange stehen beim Shuttleboot oder Preise Feilschen beim Tuk Tuk Fahrer!?

 

Wie, so was gibt es nicht mehr, seit der Lumphini Nachtmarkt alias Suan-Lum Night Baazar vor einigen Jahren geschlossen hat!?

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Wichtige Infos zum Maeklong Train Market

Maeklong Train Market: Wartungsarbeiten auf der Zugstrecke

Wartungsarbeiten auf der Bahnlinie nach Mae Klong

 

Nach derzeitigem Stand werden aufgrund von Instandsetzungsarbeiten vom 13. Mai bis 08. November 2015 keine Züge auf der Bahnstrecke nach Maeklong verkehren.

Aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen ein seit langer Zeit überfälliger und lobenswerter Schritt.


Einheimische und auswärtige Touristen müssen in diesem Zeitraum dann aber leider auf die spektakuläre Einfahrt des Zuges in den Mae Klong Market (Schirme-zurück-Markt / Talad Rom Hoob) verzichten.


Betroffen ist davon auch unser Abenteuer Maeklong, wobei wir natürlich so weit wie möglich für ein entsprechendes Ausweichprogramm sorgen werden.


Weiterhin dabei ist der Besuch des Mae Klong Marktes und ebenso eine Zugfahrt auf einer Alternativstrecke.


Sobald die ursprüngliche Strecke wieder befahrbar ist, kehren wir natürlich zum Originalprogramm bei unserem Abenteuer Maeklong zurück!

 

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Siam Gypsy Night Market - Bangkok

Siam Gypsy Night Market - Bangkok
Siam Gypsy Night Market - Bangkok

Siam Gypsy Night Market - Bangkok

Ein Besuch mit Bangkok Entdecker SEPP auf dem Vintage Market

Angefixt von Gabriele Duenwalds Blogeintrag auf SOIBLOSSOM gab es für unseren Außendienstmitarbeiter und passionierten Bangkok Entdecker SEPP gestern Abend kein Halten mehr, er musste unbedingt zu diesem SIAM GYPSY NIGHT MARKET auf dem JJ Green Gelände, gleich neben dem allseits bekannten Chatuchak Weekend Market.

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Central Embassy Bangkok

 

Am letzten Wochenende feierte das Central Embassy, Bangkoks neuster Luxus-Shoppingtempel, seine Eröffnung und da haben wir natürlich auch gleich mal vorbeigeschaut und erste Impressionen zu liefern.

 

Die Lage in Ploenchit genau gegenüber dem The Okura Prestige Hotel und mit direkter Anbindung an den Skytrain ist genauso "upper class", wie das, was den potentiellen Käufer im Central Embassy erwartet: Luxusgüter im obersten Preissegment wie Gucci, Prada, Chanel & Co.

 

Die Zielgruppe ist hier wohl recht eindeutig: Neben der nicht ganz so kleinen thailändischen Shopping-Elite werden vor allem die zahlungskräftigen Touristen aus Asien und hier besonders Festlandchinesen für entsprechenden Umsatz sorgen.

 

Dass alles was es hier an Luxusmarken angeboten wird zwar schon an diversen anderen Stellen in Bangkok seit längerer Zeit gibt, scheint die Investoren definitiv nicht abgeschreckt zu haben.

 

Für alle eher normal verdienenden Touristen und für Bangkoks Mittelschicht gibt es dann zumindest mit einem riesigen Zara-Store etwas Entgegenkommen. Und alle Nicht-Shopper dürfen sich dann zumindest über jede Menge gastronomische Ziele freuen. Darunter dann auch ein Food-Court, der entsprechend der Location natürlich auch etwas gediegener, größer und teurer ausfällt, als vielleicht üblich.

 

Wie das oft so ist kurz nach der Eröffnung, so wirkt es auch im Central Embassy an vielen Stellen aktuell noch recht unfertig, improvisiert und unaufgeräumt. Bis wohl alle Geschäfte geöffnet haben, wird es wohl noch einiges dauern.

 

Zumal erst ein Teil des 37-stöckigen Gebäudes vollendet ist und das Gesamtkonzept erst dann steht, wenn das noble 6 Sterne Hotel Park Hyatt in den oberen Stockwerken nächstes Jahr seine Pforte öffnet.

 

Wobei das eigentliche Highlight bereits jetzt zu erkennen ist und das ist ganz klar die außergewöhnliche Architektur. Wer sich hierfür mehr interessiert, dem sei folgender Link auf Skyscrapercity empfohlen: Central Embassy+Park Hyatt Hotel

 

Die Green-Mango Tourguide Garantie

Die Green-Mango Tourguide Garantie

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Wichtige Infos zum Tourguide Beruf in Thailand

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Waterside Restaurant Bangkok

 

Mal so richtig groß Essen gehen, das ist in Bangkok natürlich überhaupt kein Problem.

 

Und dass sich das GROSS nicht nur auf das Essen beziehen muss, sondern durchaus auch auf die räumliche Ausmaße zutreffen kann, dafür ist das Waterside Restaurant das derzeit wohl beste Beispiel in Bangkok.

 

Mit gut 1600 Sitzplätzen muss es sich aktuell größenmäßig dem Royal Dragon Restaurant noch geschlagen geben, da aber bereits kräftig erweitert wird, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das ändert.

 

Während das Royal Dragon wohl ausschließlich aufgrund seiner Größe Gäste anlockt - hauptsächlich asiatische Reisegruppen - punktet das Waterside mit super leckerem Essen und überraschend aufmerksamen Service.

 

Touristen sind hier bisher absolute Fehlanzeige, was natürlich auch an der aus Urlaubersicht nicht ganz zentralen Lage liegt.

 

Und genau das hatte uns natürlich gereizt, zumal der Besitzer wie schon bei Steve Café & Cuisine wieder mal ein alter Schulfreund vom Green-Mango Oberhaupt ist.

 

Das Fazit aller "Testesser" an diesem Abend war einstimmig: Wir kommen definitiv wieder!

 

Wer von euch beim nächsten Bangkok Besuch einen Selbstversuch wagen möchte, der sollte das Reservieren nicht vergessen. Trotz der enormen Größe ist zumindest am Wochenende ohne vorherige Anmeldung die Chance recht gering, einen freien Platz zu finden.

 

 

Waterside Restaurant Bangkok

 

13/16 Moo9 Praditmanutham Road,

Bungkum, Klongkum,

Bangkok 10230

 

Tel.: 02-943-9496-7, 086-338-2052

 

Email: waterside.res@gmail.com

 

Webseite: www.facebook.com/WatersideKaraoke

 

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Golden Mount Festival

 

Dass letzten Sonntag das Loy Krathong Fest stattfand, das haben vermutlich die meisten Bangkok Besucher die an diesem Tag vor Ort waren mitbekommen.

 

Dass aber zur gleichen Zeit in der Mitte des zwölften Mondmonats ein weiteres alljährliches Festival in Bangkok seinen Höhepunkt hatte, das ist vermutlich den meisten "Uneingeweihten" dagegen entgangen.

 

Vom 10. - 20. November fand das Golden Mount Festival statt, das wie jedes Jahr für unzählige Einheimische zum Pflichttermin wurde.

 

Während der Festivaltage können Gläubige das Innere des Phu Khao Thong Chedis betreten um der Reliquie ihre Ehrerbietung zu erweisen.

 

Wer den goldenen Berg einmal bei Dunkelheit erklimmen will, um die Aussicht aufs nächtliche Bangkok mit seinem Altstadtviertel zu geniessen, der hat während dem Tempelfest die seltene Gelegenheit dazu.

 

Die sich um den erleuchteten Chedi bewegende betende Menschenmenge verleiht diesem heiligen Platz eine ganz besondere Atmosphäre.

 

Am Fuße des Berges und in den angrenzenden Straßen machte sich wie jedes Jahr ein großes Volksfest breit, das einem Jahrmarkt aus der guten alten Zeit gleicht: Schiessbuden, Gruselkabinett in Thaistyle, (Mini)Riesenrad, ein herrlich altmodisches Kuriosum und Fressbuden in unüberschaubarer Menge.

 

Zweifelsohne mutiert die Boriphat Road und die ganzen angrenzenden Gassen um den Golden Mount in der Festivalzeit zur größten Garküche Bangkoks. Und irgendwie ist es jedes Jahr aufs neue verwunderlich, dass sich vielleicht gerade mal eine Hand Touristen dorthin verirrt.

 

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Experimentelles Essen und andere Ferkeleien

 

Passend zum aktuell im Kino laufenden Film GUERILLA KÖCHE hatten wir vor zwei Wochen unsere ganz eigene Variante von experimentellem Essen.

 

In den Hauptrollen der Waiblinger Sternekoch Bernd Bachofer von der Gastrowelt "bachofer" mit seinem ausgeprägtem Faible für asiatische Küche, der ebenfalls aus Waiblingen stammende Weltklasse-Winzer Kai Schubert vom Weingut Schubert aus Neuseeland, ein ca. ein Monat altes Ferkel und je drei Flaschen 2011er Sauvignon Blanc und Pinot Noir, natürlich aus dem Hause Schubert.

Komplettiert wurde das Ensemble an diesem Abend durch vier gespannte und hungrige Mitstreiter, darunter unsere Reiseführerin vom Green-Mango Team als Local-Insider und Aufklärungsbeauftragte in Sachen Street Food & Co.

 

Nicht zu vergessen die ganzen guten Geister des Abends, die für uns in diversen Küchen den Wok schwangen, dem Ferkel eine würdevolle Abschiedsparty bereiteten und den Wein gar nicht so sehr temperaturmäßig quälten wie ursprünglich befürchtet.

 

Die Route orientierte sich an unserer Chinatown Tour am Abend, was aber geprägt von deutlich mehr Futterstopps und Topfguckerei und so passte für diesen Streifzug durch die Küchen von Indien, China und Thailand das schöne Zitat von Oscar Wilde, das auch auf der "bachofer" Webseite wiederzufinden ist:

 

"Ich kann allem widerstehen, nur nicht der Versuchung."

 

Kulinarische Tour durch Bangkok Chinatown mit Bernd Bachofer und Kai Schubert

 

Das mehrgängige Menü, verteilt auf mehrere Stationen in Pahurat (Little India) und Chinatown, bestand aus:

 

  • Samosas & Tikkis mit einer Tamarind-Chilli-Sauce

  • Tandoori Chicken vom Holzofengrill

  • einer klebrig-süßen Variation von Punjab Sweets

  • Krapoh Pla (Fischblasensuppe)

  • Moo Han, dem gegrillten Mini-Spanferkel vom Meister Tang Jai Yoo

  • geschmorten Gänsefüße

  • Krabben und andere Schalentiere

  • Bua Loy Nam King (Sesambällchen im Ingwersüppchen), süßer Klebereis mit Mango und Durian

 

Die dazu gereichten Getränke:

 

  • die bereits erwähnten Erzeugnisse vom Weingut Schubert

  • einen kühlender Kräutertrunk (@ Bernd: bei der aus China stammenden "Schokoladenkugel" handelt es sich übrigens um eine Luo Han Guo - ausgesprochen Lo hang dscho – bzw. Buddha Fruit)

  • Krating Daeng

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Wat Takien Floating Market

 

Was zeigt man guten Freunden, wenn sie in Bangkok sind?

 

Klare Antwort: Grand Palace, Wat Pho, Chinatown, eine Khlongtour durch Thonburi ist natürlich ein Muss, Chatuchak Weekend Market natürlich ebenso und das ein oder andere Restaurant.

 

Was aber, wenn die betreffenden Personen schon seit Jahren regelmäßig nach Bangkok kommen, zum Teil mehrere Wochen bleiben und unserer komplettes Angebot an Bangkok Touren und Ausflüge schon abgearbeitet haben?

 

Tja, dann wird man selbst gefordert und muss halt "notgedrungen" etwas Neues bieten!

Aber zum Glück sind Bangkoks Ressourcen was "Neuentdeckung" anbelangt ja fast unerschöpflich und mit etwas Internet-Recherche und Umhören bei Kollegen und Freunden wird man da auch immer ganz gut fündig.

 

Und so fiel diesmal die Wahl auf den Wat Takien Floating Market in Nonthaburi.

 

Dieser schwimmende Markt weckte vor gut 2 Jahren das erste Interesse, als Bangkok Kenner Richard Borrow auf seiner Webseite Bangkok Daytrips von seinem Besuch vor Ort berichtete.

 

Da es aber in Bangkok natürlich so viel anderes zu entdecken gibt, fand sich bis jetzt nie Zeit, Muse und die passende Gelegenheit. Das sollte nun also geändert werden.

 

Viel mehr Infos sind seit dem Posting von Richard Barrow auch heute noch nicht zum Thema Wat Takien Floating Market bei Google & Co zu finden, weder auf Englisch und schon gar nicht auf Deutsch.

 

In Thai gab es zumindest ein recht ausführliches Video auf Youtube, das erste Eindrücke zum Markt liefern konnte.

 

Beim Tripadvisor Bangkok Forum gab es dann wenige, aber absolut ausreichende Infos, um als Bangkok Selbstentdecker loszuziehen.

 

Klar hätte man die Aktion mit privatem Minivan und einem unserer Tourguides machen können oder zumindest mit dem Taxi, aber genau das wollten wir ja nicht.

 

Die Vorlagen die wir hatten waren Expressboot bis Nonthaburi, dort dann in Gehweite zum Pier ein Songthaew (zum Sammeltaxi umgebauter Pritschenwagen mit 2 Sitzbänken) mit der Nr. 4 abgreifen und damit direkt bis vor das Tor vom Wat Takien bringen lassen.

 

Genauso einfach wie hier in der Theorie beschrieben steht, war die Aktion dann auch vor Ort.

 

Wir sind kurz nach 9:00 Uhr vom Sathorn Pier aus bis zur Endhaltestelle in Nonthaburi gefahren, was ziemlich genau eine Stunde gedauert hat. Bis dahin war das natürlich auch nichts Neues, weil einfach schön öfters gemacht.

 

Spannend war die Frage, gibt es das besagte Songthaew mit der Nr. 4 und wenn ja, wann und wo fährt es ab.

 

Es hatte keine 5 Minuten gedauert, da waren auch diese offenen Fragen geklärt. Einfach vom Pier die Strasse geradeaus durchlaufen, bis rechter Hand der Frischmarkt anfängt. Wir standen gerade in Position, da kam Nr. 4 auch schon wie gerufen.

 

Rauf auf die Ladefläche und auf zu neuen Abenteuern. Knapp 30 Minuten dauerte die Fahrt auf die andere Seite des Chao Phraya. Und wie gewünscht und erhofft wurden wir tatsächlich direkt vorm Haupteingang zum Tempelgelände abgesetzt.

 

Eins war sofort klar, hier sind wir als Langnasen eindeutig in der Minderheit! Und das war auch gut so, weil genau das ja den Reiz von solchen Plätzen ausmacht.

 

Nachdem wir uns den Tempel vorgenommen hatten, waren wir uns alle einig, der Ausflug hat sich jetzt schon gelohnt, obwohl wir unser eigentliches Tagesziel den Floating Market noch gar nicht zu Gesicht bekommen hatten.

 

Das Skurrile beim Wat Takien sind der Eingang in Form eines Tigerkopfes, durch den man in das Untergeschoss des Tempels gelangt und der Ausgang durch einen Drachenkopf.

 

Das Geschehen spielt sich in diesem ungewöhnlichen Fall also unterhalb vom Ubosot, dem heiligsten Gebäude der Tempelanlage, ab.

 

Hier ein paar Impressionen dazu. Unser Bangkok Entdecker Sepp wollte sich dabei natürlich wie so oft auch in Pose setzen:

 

Beeindruckt von diesem doch etwas anderen Tempel ging es im Anschluss zum Khlong-Wassermarkt des Wats. Wie Richard Borrow auf der oben verlinkten Seite schreibt, handelt es sich um einen recht neuen Floating Market.

 

Das ist nicht wirklich was Aussergewöhnliches in Bangkok und Umgebung, da solche modernen schwimmenden Märkte im traditionellen Gewand in den letzten Jahren vermehrt ins Leben gerufen worden sind. Ganz oft auch an den originalen historischen Plätzen.

 

All diesen ist gemeinsam, dass sie immer nur am Wochenende stattfinden, oft bei Touristen gänzlich ungekannt sind (der beliebte und nach wie vor lohnenswerte Amphawa Floating Market ist hiervon natürlich ausgenommen) und zu weiten Teilen einem Zweck dienen, dem Essen.

 

Fast alles trifft auch auf den Takien Floating Market zu, nur mit dem entscheidenden Unterschied, dieser schwimmende Markt hat tatsächlich offiziell jeden Tag geöffnet.

 

Wir waren an einem Samstag dort und der Markt war alles andere als Überlaufen, die Anzahl an hungrigen Einheimischen hielt sich also überraschend in Grenzen.

 

Die Anzahl der Boote die mit allerlei leckeren Gerichte aufwarteten war für die verhältnismäßig kleine Fläche dieses Wassermarktes aber vollkommen ausreichend um ein echtes Floating-Market-Feeling aufkommen zu lassen.

 

Ob das unter der Woche dann auch so ist, das müsste ein nächster Besuch dann zeigen. Vermutlich wird es aber noch deutlich ruhiger zugehen.

 

Insgesamt lagen an unserem Samstag 18 Boote im Wasser. Mit dem Tourifake Damnoen Saduak verglichen mag sich das lächerlich klein anhören, aber lieber 18 Boote mit den dazugehörigen Händlerinnen und Händlern die ihre Ware tatsächlich zum Verkauf anbieten, als 180 Statisten-Boote für die "Heile-Welt-Touristenkulisse".

 

Klein und fein trifft die Stimmung hier auf dem Wat Takien Market also ganz gut. Es gibt reichlich Motive für ungestellte Momentaufnahmen und es gibt natürlich auch kulinarisch einiges zu entdecken.

 

Die Verständigung bei der Essensbestellung verläuft ungezwungen unproblematisch, notfalls mit Hand und Fuß.

 

Drauf achten sollte man vielleicht, das Essen dort zu bestellen, wo es auf dem Papp- oder dem Styroporteller serviert wird. Das ist aus ökologischer Sicht zwar recht verwerflich, da aber der Spülvorgang für Teller, Besteck & Co direkt im Khlongwasser erfolgt in dem Fall dann aber trotzdem die sinnvollere Alternative.

 

Bei uns gab es Pad Thai und als Nachtisch gegrillte Bananen mit Sirup, alles recht gut und günstig.

 

Satt und beeindruckt ging es dann auf ebenso einfachem Weg wie am Morgen zurück. Direkt vorm Tempelausgang hielt wieder unsere Nr. 4, mit der es problemlos wie gehabt in knapp 30 Minuten zurück zur Ausgangsposition ging in Höhe des Nonthaburi Marktes.

 

Ein paar Gehminuten und wir waren wieder am Nonthaburi Pier und ganz genau 1 Stunde später um 15.00 Uhr dann am Sathorn Pier.

 

Und hier nun die dazugehörigen Impressionen vom schwimmenden Markt, unserem Mittagessen und Mitarbeiter Sepp und seinen Freunden:

 

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Huai Kwang Night Market

Mal wieder was für Bangkok-Selbstentdecker: Wem die Nachtmärkte wie Asiatique, Silom oder Sukhumvit Road zu touristisch sind, der sollte mal einen Abstechen zum Huai Kwang Night Market an der gleichnamigen Metro Station machen.

Im Regelfall werdet ihr dort keiner weiteren "Langnase" begegnen, hier kommt also ganz automatisch pures Thailand-Feeling auf.

 

Für Touristen vermutlich eher ein Platz zum Schauen anstatt zum Kaufen, für die Einheimischen aber nach wie vor die Alternative zum Supermarkt und Shopping Center.

 

Allein der Hindu Schrein mit dem elefantenköpfigen Ganesha und dem Damönengott Rahu lohnt den abendlichen Ausflug hierher.

 

Und zu Futtern findet sich natürlich wie immer auch was, somit gibt es dann gleich noch einen weiteren Grund, um hier mal vorbeizuschauen.

 

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Der ''Titelbild-Tempel''

 

Nachdem es auf dem SOIBLOSSOM Blog letzte Woche um die "SUBJEKTIVEN TOP-FIVE DER SCHÖNSTEN TEMPEL BANGKOKS" ging und anschließend auf unserer Facebook Seite die Frage aufkam, welcher geheimnisvolle Tempel denn eigentlich unserer FB Titelbild ziert, hier nun wie versprochen die Auflösung dieses Geheimnisses.

 

Es ist der Wat Phichaiyatikaram Worawihan oder kurz Wat Phichaiyat im Khet (= Bezirk) Khlong San.

 

Im Gegensatz zu den Bangkok Klassikern wie Wat Phra Kaew , Wat Po und Wat Arun gibt es hier keinen Touristenansturm, selbst dass sich mal ein einzelner westlicher Besucher hierher verirrt ist äußerst selten.

 

Wer also einen Platz zum Entspannen sucht und nicht nur zum Abhaken auf seiner ''Bangkok-must-do-Liste'', der könnte hier fündig werden.

 

Der Bezirk Khlong San ganz allgemein gehört zu den touristisch noch fast gänzlich unbefleckten Ecken von Bangkok und taucht (glücklicherweise) in den allerwenigsten Reiseführer auf. Und das, obwohl es hier eigentlich Unmengen zu entdecken gibt!

 

Selbst die Green-Mango Bangkok Führungen haben diesen Bereich von Thonburi bisher wenig gewürdigt, das ist schon ganz schön frevelhaft!

 

Aber das könnte sich in naher Zukunft durchaus ändern und dafür waren wir die letzten Monate immer mal wieder auf Erkundungstour, um Bangkoks unbekannte Schätze für euch und für uns aufzuspüren.

 

Wat Phichaiyat ist da natürlich nur der Anfang und dazu gibt es an dieser Stelle auch gleich mal ein paar Impressionen:

 

 

Ja liebe Mitbewerber, die ihr hier immer fleißig am Info sammeln seid, Khlong San könnte also der nächste Anwärter für eine Programmerweiterung bei den Green-Mango Bangkok Touren sein.

 

Ihr könnt jetzt gerne wieder wie gehabt warten, bis wir euch alles servierfertig präsentieren oder euch zur Abwechslung mal selbst Gedanken machen und etwas Eigeninitiative zeigen.

 

Es ehrt zwar in gewisser Weise unsere Touren und die vorausgegangene Planungsphase wenn immer alles nahezu 1:1 übernommen wird, zeugt aber leider gleichzeitig auch von ganz wenig eigener Kreativität.

 

Und ohne eine gewisse Liebe zu Bangkok und dem Einsatz von ein bisschen Herzblut bleiben solche Kopien dann doch irgendwie seelenlos, oder?

 

Also zeigt uns, dass ihr es auch anders und ohne unsere Hilfe könnt. Kommt uns einfach mal mit einer spannenden Khlong San Tour oder einem anderen authentischen Bangkok-Programm zuvor. Damit wäre euch zumindest unser Respekt sicher!

 

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Steve Café & Cuisine

 

Wer es bei den aktuell 7359 gelisteten Bangkoker Restaurants auf Tripadvisor unter die Top 10 schafft, der hat es durchaus verdient, mal etwas genauer betrachtet zu werden.

 

Somit stand letzten Samstag ein Besuch im Steve Café & Cuisine an.

Laut den Feedbacks auf Tripadvisor soll das Restaurant recht schwer zu finden sein, wer sich im Bezirk Dusit minimal auskennt oder schon mal Thewet Pier war, für den sollte das aber kein wirkliches Problem darstellen.

 

Dass Taxifahrer natürlich mit einer angegeben Adresse wenig anfangen können und lieber gleich im Restaurant anrufen, um sich navigieren zu lassen, das ist ja nichts ungewöhnliches in Bangkok und eher Standard.

 

Letztendlich muss man sich in Piernähe einfach nur am Wat Thewarat (Kunchorn Worawiharn) orientieren, geradewegs durch diese Tempelanlage durchlaufen, der kleinen engen Gasse die zum Fluß führt folgen und schon ist man da. Da der Weg zum Restaurant am Beginn der Strasse bereits ausgeschildert ist, ist es echt nicht schwer, hierher zu finden.

 

Steve Café & Cuisine ist aktuell nicht nur bei Bangkok Besuchern eine Art Geheimtipp, sondern auch bei den Einheimischen. Entsprechend haben wir unser Kommen mal lieber vorangekündigt, nicht dass wir leer ausgehen.

 

Und das war auch gut so, wir kamen um 18:00 Uhr an und alle Tische waren entweder bereits belegt oder reserviert.

 

Um diese Uhrzeit waren ausschließlich Thais im Restaurant. Die ersten Touristen verirrten sich gegen 20:00 Uhr hierher und mussten dann zum Teil wieder weiter ziehen, weil es keine freien Plätze mehr gab.

 

Das Restaurant war an diesem Tag also fest in thailändischer Hand.

 

Jetzt aber mal zum Wichtigsten, dem Essen! Die Auswahl auf der Karte ist mehr als groß und reicht von typisch Thai, über westliche Klassiker und einem Mix aus beidem beidem.

 

Wir hatten scharfen Lachs Salat im Thaistyle (Laab Salmon), einen scharfen Obstsalat, überbackene Miesmuscheln und Soft Shell Crab in Tempura. Letzteres war eigentlich mit Knoblauch und Pfeffer bestellt, wurde aber falsch geliefert. War egal, sah gut aus und wurde ohne Jammern vernichtet.

 

Wer hier scharf bestellt, der muss davon ausgehen, dass es auch wirklich scharf ist. Auch wenn sich der Name des Restaurants eher westlich anhört, die thailändische Küche ist davon definitiv glücklicherweise nicht betroffen.

 

Preis-Leistung passen ebenfalls, für die vier Gerichte und vier Paulaner Hefeweizen waren 1600,- THB fällig.

 

In Anbetracht der Qualität des Essens, der Location und den Steuern auf Importbier ein durchaus angemessener Betrag.

 

Das war unser erster Besuch und zweifelsohne nicht der letzte. Wir kommen wieder!

 

 

Steve Café & Cuisine

 

68 Sri Ayuthaya road, Soi Sri Ayuthaya 21 (Devet), Vachiraphayabaan, Dusit, Bangkok 10300

 

Tel: +66 (0) 81 868 0744, +66 (0) 2 281 0915, +66 (0) 2 280 2989

 

Email: info@stevecafeandcuisine.com , reservation@stevecafeandcuisine.com

 

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Khlong Thom Market

 

Egal ob Bangkok Erstbesucher oder mehrmaliger Wiederholungstäter in der Stadt der Engel, Entdeckungstouren auf Bangkoks Nachtmärkten werden wohl immer ein aktuelles Thema bleiben.

 

Nur welcher ist den nur wirklich interessant und lohnenswert!? Die Frage wird letztendlich jeder für sich ganz alleine beantworten müssen, wir zeigen euch hier zwischendurch immer nur mal unterschiedliche Möglichkeit, was Bangkok denn überhaupt in dieser Richtung zu bieten hat.

 

Dass mit dem Asiatique – The Riverfront seit ca. 1 Jahr die neuste Markt-Variante auf Käuferansturm aus aller Welt wartet, hat sich mittlerweile bei vielen Bangkok Besuchern aus Good old Germany und den Nachbarländern herumgesprochen.

 

Nur ist es ganz offensichtlich so, dass viele Besucher aus der Heimat nicht wirklich angetan sind von diesem Markt, da vieles wohl einfach zu sehr an Disneyland & Co erinnert und die Authentizität eines echten Bangkoker Nachtmarktes vermissen lässt.

 

Ganz anders schaut es dagegen bei den zahlreichen asiatischen Touristen und der einheimischen Bevölkerung aus. Und deswegen der Markt gerade an Wochenenden bestens besucht und hat somit ganz bestimmt auch seine Berechtigung.

 

Unabhängig davon, ob man solch einen "gezüchteten" Markt nun mag oder nicht, man kann dort immerhin gut Essen und die Lage direkt am Fluss ist durchaus ansprechend.

 

Und für alle die dann doch lieber auf einen "echten" Bangkoker Nachtmarkt wollen, für die dürfte sich an einem Samstagabend der Khlong Thom Market anbieten.

 

Und das gestern ja Samstag war, gibt es hier auch einen kleinen Vorort-Bericht mit ein paar Impressionen vom Marktleben:

 

Der Markt mitten in Bangkoks Chinatown startet jeweils samstags nach Einbruch der Dunkelheit und zieht sich bis in den Sonntag Nachmittag.

 

Je später und dunkler, desto betriebiger wird die Szenerie. Offiziell ist das Ende wohl mit 24:00 Uhr angegeben, was vielleicht auch für das Zentrum des Marktes stimmen mag. Die ganzen fliegenden Händlern die mit ihren Waren aber die Gehwege sämtlicher Seitenstraßen bevölkern, die sind dagegen die ganze Nacht aktiv.

 

Und da es in den kleinen Gassen dann nicht nur düster sondern zum Teil einfach stockdunkel ist, geht ihr nichts mehr ohne die eigene mitgebrachte Lichtquelle. Was dem Khlong Thom Market die Bezeichnung “Flashlight Market“, also “Taschenlampen Markt“ eingebracht hat. Somit gehören hier Taschenlampen tatsächlich zur Grundausrüstung der potentiellen Käufer.

 

Und davon gibt es hier jeden Menge, die sich durch unzählige kleine Gassen drücken. Wer tagsüber auf dem Chatuchak Weekend Market schon klaustrophobische Zustände bekommt, der ist hier unter Umständen am falschen Ort.

 

Was aber lockt denn die Besucher hier an und was gibt es zu kaufen?

 

Was sofort auffällt, es ist ein Markt für Einheimische und hier liegt natürlich schon mal ein ganz entscheidender Unterschied zum Asiatique, Siam Paradiese Night Bazaar oder dem Patpong Night Market.

 

Entsprechend ist auch das Angebot. Den üblichen Touristenkitsch sucht man hier vergeblich, dafür scheint es aber alles andere zu geben, was man als Thailänder zum täglichen Leben und Überleben benötigt.

 

Von unzähligen Ersatzteilen für alles was es gibt oder mal gab, neue und gebrauchte Elektrogeräte, Baumarkt-Artikel, gefakte Uhren und Sonnenbrillen (die dann später auf den Touristenmärkten für deutlich teurere Preise angeboten werden), alles was man auch bei Beate Uhse & Co finden könnte, DVDs, Spielsachen, Kleidung, Fahrräder, Essensstände (wie könnte es anders sein) und und und...

 

Das ist ganz grob zusammengefasst das, was man im Kernbereich des Marktes findet. Hier ist eigentlich auch alles bestens mit Neonlicht beschickt und ausgeleuchtet.

 

Eine Nummer spannender geht es aber in der bereits erwähnten Peripherie des Marktes zu, dort wo dann Taschenlampen zum Einsatz kommen. Und hier ist es dann ein genialer Flohmarkt, der vom Kitsch und Krempel bis hin zu ausgefallenen Antiquitäten alles bietet.

 

Eine Ordnung nach Waren oder Themengebiete ist absolute Fehlanzeige, jedenfalls für Außenstehende. Da hilft nur eins: Rein ins Getümmel und durchkämpfen!

 

Wie und wo findet man den Markt: Des Gebiet beschränkt sich grob auf das Quadrat aus Charoen Krung Road, Worachak Road, Luang Road und Suapa Road.

 

Wer gut zu Fuß ist, der kann sowohl vom Ratchawong Pier aus hin laufen oder von der MRT Station Hua Lamphong.

 

Oder natürlich auch mit dem Taxi, zumindest soweit, bis der Stau in Chinatown beginnt.

 

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Kwan Riam Floating Market

 

Ein Besuch auf "dem" Schwimmenden Markt gehört für die meisten Bangkok Urlauber zum Pflichtprogramm, schließlich wird in fast jedem Reisekatalog mit ähnlich klischeehaften Bildern beworben: Sanftmütig lächelnde Marktfrauen mit landestypischen Strohhüten die in ihren Paddelbooten exotische Früchte feilbieten.

Wenn dann erst nach der Buchung eines fast schon obligatorischen Ausflugs festgestellt wird, dass sich dieser Floating Market mit dem Namen Damnoen Saduak gar nicht in Bangkok befindet, sondern gut 100 Kilometer außerhalb der Stadt, stellt sich nicht selten eine erste Ernüchterung ein.

 

Spätestens vor Ort wird aus dieser Ernüchterung oftmals dann auch ganz schnell pure Enttäuschung, wenn sich die idyllischen Marktszenen als reine Touristenkulisse herausstellen. Auf den ganzen schönen Bildern in den Hochglanzbroschüren und bei den Programmbeschreibungen war ja auch nie ein Hinweis zu den unzähligen Reisegruppen aus aller Welt, die gleiches sehen und erleben wollen.

 

Dies ist eigentliches nichts wirklich Neues, sondern läuft in dieser Art schon seit mehreren Jahrzehnten.

 

Dass es aber natürlich auch anders geht, sieht man seit an paar Jahren beim Amphawa Floating Market, der jeweils immer nur von Freitag bis Sonntag stattfindet. Auch dieser Schwimmende Markt liegt ca. 70 Kilometer außerhalb von Bangkok und auch hier ist man definitiv nicht alleine.

 

Nur sind es im Amphawa jede Menge Einheimische, die diesen Markt ordentlich mit Leben füllen. Die Anzahl westlicher Touristen ist trotz der Popularität erfreulicherweise nach wie vor recht gering.

 

Mit seiner Rückbesinnung auf alte siamesische Traditionen hat der Amphawa Floating Market im ganzen Land einen derartigen Boom ausgelöst, dass innerhalb der letzten Jahre immer mehr Schwimmende Märkte entstanden.

Zum Teil mit historischem Bezug zu Märkten aus vergangener Zeit am ehemaligen Ort, zum Teil aber auch einfach an touristisch strategisch günstiger Lage aus dem Boden bzw. Wasser gestampft.

 

So findet man heute auch in Pattaya oder Hua Hin Floating Markets, die selbstverständlich jeder Authentizität entbehren.

 

Auch Bangkok ist dem "Floating Market Hype" natürlich nicht entkommen und das ist auch ganz gut so.

 

Bis vor ein paar Jahren war Bangkok selbst nahezu frei von Schwimmenden Märkten. Die Versorgung mit Lebensmittel und Gütern des Alltags hatten auch außerhalb des Stadtzentrums ja schon lange Supermärkte wie Big C, Tops, oder 7/11 übernommen. Die ehemals notwendigen Märkte auf dem Wasser wurden somit entbehrlich.

 

Dem Amphawa Markt ist es deswegen zu verdanken, dass sich daran in letzter Zeit ganz ordentlich etwas geändert hat.

 

Taling Chan auf der Thonburi Seite war der erste Floating Market in Bangkok der wiederbelebt wurde und ist heute vermutlich auch der Markt, mit den meisten Touristen. Liegt einfach daran, dass er bereits in vielen Bangkok Reiseführern beworben wird und relativ einfach zu erreichen ist.

 

Der Bang Namphueng Floating Market in Phra Pradaeng könnte nach Taling Chan der zweite Markt gewesen sein, der vom Amphawa Revival inspiriert wurde.

 

Obwohl er des Öfteren Bestandteil von Fahrrad-Touren in Bangkok ist, ist er bei den meisten Bangkok Besuchern noch immer verhältnismäßig unbekannt.

 

Kaum ein Tourist kennt wohl den Khlong Lat Mayom Floating Market, den Wat Saphan Floating Market oder den Bangplee Old Market.

 

Daneben gibt es eine Reihe weitere kleine Märkte, die sich mit dem Zusatz "Floating Market" schmücken bzw. werben..

 

Ganz neu im Klub der Schwimmenden Märkte von Bangkok ist der erst im Sommer 2012 eröffnete Kwan Riam Floating Market.

 

Der aktuell vermutliche größte Mark dieser Art befindet sich am östlichen Stadtrand in Minburi. Das Interessante an der Lage ist, dass er sich direkt am Khlong Saen Saep befindet, einer der letzten noch intakten Wasserstraßen mit öffentlichem Bootsverkehr auf der Bangkok Seite.

 

Wer sich etwas in Bangkok auskennt, der weiß, dass man mit dem "Khlongbus" von der Phan Fah Bridge in der Nähe des Golden Mount mit einmal Umsteigen bis zum Wat Sri Bunruang kommt. Eine optimale und preisgünstige Transportvariante um vom Altstadtbereich komplett staufrei bis zur Stadtgrenze im Osten zu gelangen.

 

Nun wurde diese 18 Kilometer lange Strecke vor wenigen Tagen (selbst noch nicht getestet, wird aber sobald wie möglich nachgeholt!) bis nach Minburi erweitert. Zwischen 6:00 Uhr und 9:00 Uhr morgens bzw. ab 16:00 Uhr bis zum frühen Abend lässt sich der Kwan Riam Market nun auch stilecht mit dem Boot erreichen.

 

Zu den übrigen Zeiten bietet sich zum Hinkommen entsprechend Taxi oder für abenteuerlustigere Besucher auch der öffentliche Bus an. Zielangabe wäre entweder die Ramkhamheang Soi 187 oder alternativ die Thanon Seri Thai Soi 60

 

Wir waren an einem Sonntagnachmittag im November auf dem Markt und das perfekte Wetter lockte zahlreiche Einheimische an. Mit anderen Worten, der Markt war proppenvoll, ohne dass auch nur ein Tourist gesichtet wurde.

 

Hauptbeschäftigung auf dem Markt, wie könnte es anders sein, ist Essen. Ein Großteil der Essensstände befindet sich im zweistöckigen Gebäude (behindertengerecht mit gläsernem Lift ausgestattet!) am Kanal.

 

Und auch auf dem Wasser gibt es einige Boote, die zur Küche umfunktioniert wurden. Nicht wie z.B. in Amphawa kleine Paddelboote, sondern umgebaute alte Reisbarken.

 

Optisch definitiv alles sehr ansprechend mit zum Teil recht ausgefallenen Gerichten, die in Bangkok nicht unbedingt alltäglich sind.

 

Ein Schwimmender Markt wäre natürlich nichts, ohne eine entsprechende Bootstour. Und die gibt es in der Gruppe für sagenhafte 20,- THB pro Person. Die Fahrt auf dem Khlong dauert ca. 20 Minuten und wir von thailändischen "Reiseleiterinnen", zwei Schulmädels, auf Thai kommentiert.

 

Landschaftlich kann die Khlongfahrt zwar nicht mit einer Bootstour in Amphawa mithalten, hat aber trotzdem Spaß gemacht.

 

Alles in allem waren wir mit Essen knapp zwei Stunden vor Ort, dann war aber auch so ziemlich alles gesehen. Ist also nicht unbedingt ein Platz um sich einen ganzen Tag zu verweilen.

 

Aber für eine nette Abwechslung durchaus lohnenswert, vor allem wenn man jetzt direkt mit dem Boot auf dem Khlong Saen Saep anreisen kann. 

 

Der Markt hat von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet, jeweils samstags und sonntags und zusätzlich an offiziellen Feiertagen. Für Frühaufsteher vermutlich sehr lohnenswert (auch das bisher leider noch nicht selbst gesehen) dürfte der per Boot stattfindende Almosengang der Mönche von den angrenzenden Tempelanlagen Wat Bampen Nua und Wat Bang Pen Tai sein.

 

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Königliche Barkenprozession 2012

 

Nachdem es ja vor knapp 3 Wochen schon die ersten Impressionen vom Testlauf auf der Green-Mango Facebook Seite gab, dürfen die Bilder von der heutigen königlichen Barkenprozession natürlich nicht ausstehen.

 


Lai Thai Restaurant Sukhumvit

 

Animiert durch den kürzlich im Thaizeit Magazin erschienen Artikel über das Lai Thai Restaurant stand zwangsläufig ein Selbstversuch an. Schließlich kann man bei so einem Testessen immer am besten beurteilen, ob sich ein Besuch tatsächlich lohnt oder nicht.

 

Um es vorweg zu nehmen, in unserem Fall war es definitiv lohnenswert!

 

Kurze Hintergrundinfos über das Restaurant bzw. die Location: Das Lai Thai befindet sich in einem alten Holzhaus in einer Nebenstraße der Sukhumvit Soi 39. Kein stilvoll restauriertes traditionelles Teakholzhaus im Stil der Face Bar in Bangkok wie man vielleicht denken könnte, sondern eher ein unscheinbares Gebäude, wie es in diesem Bereich der Sukhumvit Road noch zahlreiche gibt.

 

Das außergewöhnliche und vermutlich einzigartige an dieser Location ist aber gar nicht das Haus an sich, sondern ein kleiner See bzw. Teich und der tropische Garten davor.

 

Laut einem der Angestellten des Lai Thai, der sich schon lange bevor das Restaurant hier Einzug gehalten hat um Haus und den Garten kümmerte, wurde das Gebäude vermutlich zur Regierungszeit von König Rama VI. errichtet und dürfte somit an die 100 Jahre alt sein.

 

Damals gehörte das Grundstück zu einem nahegelegen Palast und wurde zur Aufführung des traditionellen Thai-Puppentheaters (Hun Lakhon Lek) genutzt, ähnlich wie man es heute noch im Baan Silapin Artist's House in Thonburi erleben kann oder demnächst auch endlich wieder im Joe Louis Theatre beim neuen Asiatique Nachtmarkt.

 

Zu dieser Zeit war der heutige kleine See noch ein Teil eines Seitenkanals des noch immer intakten Khlong Saen Saep. Erst durch Aufteilung des ehemaligen Palastgrundstückes kam es zur Aufschüttung des Stichkanals und somit zur Entstehung des eigenwilligen Weihers mitten in Bangkok.

 

Überregionale Bekanntheit, vor allem bei Asienliebhabern, erlangte das Seehaus durch seinen einstigen prominenten Bewohner Tiziano Terzani. Langjähriger Asien-Korrespondenten des SPIEGEL und Schriftsteller, verewigte er sein "Turtle House" (benannt nach der riesigen über 200 Jahre alten Schildkröte, die noch heute im Wasser unter dem Haus residiert) in dem Bestseller "Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien".

 

Anfang 2010 wurde das Haus zum erstmalig als Restaurant genutzt und bot unter dem Namen "Lake House Wine Garden and Tapas" kulinarische Erlebnisse abseits der Thaiküche. Besitzer waren damals drei Australier. Warum das Restaurant nach gerade mal gut einem Jahr dann schon wieder geschlossen wurde, war leider nicht zu erfahren.

 

Vor ein paar Monaten bezog dann schließlich das Lai Thai diese spannende Location, allerdings ganz offensichtlich ohne großartig Werbung dafür zu machen. Aktueller Besitzer ist ein Thailänder, der u.a. auch in Paris ein Thai-Restaurant betreibt.

 

Entsprechend ist auch im Lai Thai klassische thailändische Küche angesagt. Speisen kann man entweder im Garten, auf 3 direkt aufs Wasser gebaute Salas oder im klimatisierten ehemaligen Wohnhaus von Tiziano Terzani. Jeder Sitzplatz hat dabei jeweils seinen ganz eigenen Reiz.

 

Abends muss man bedenken, dass der Platz am Wasser natürlich auch von Moskitos geliebt wird. Entsprechende Abwehrmöglichkeiten liegen aber griffbereit.

 

Wir waren zum Lunch dort und hatten uns wegen der Mittagshitze und Luftfeuchtigkeit für den klimagekühlten Innenraum entschieden.

 

Die Speisekarte ist sehr vielfältig, was die Entscheidung entsprechend erschwert. Schlussendlich viel die Wahl auf den Fisch mit Thaikäutern, Garnelen in Tamarindensauce, Paneng Curry und Pomelo Salat.

 

Und die Wahl hatte sich als richtig erwiesen, alles war schön angerichtet und sehr sehr lecker.

 

Die Thaizeit Redakteurin Nathalie Gütermann bezeichnet das Lai Thai als "äusserst preisgünstig", so etwas ist natürlich Definitionssache. Wir haben bei zwei Personen und den vier Gerichten inkl. zwei Cocos-Shakes und einem Kaffee zusammen ziemlich genau 2000,- THB gezahlt. Das außergewöhnliche Ambiente, die dahinter stehende Geschichte, das Essen und der Service rechtfertigen den Preis natürlich durchaus.

 

Allerdings muss man im Vergleich auch sehen, dass man sich für den gleichen Preis zur Lunchzeit z.B. weitaus üppiger an den Mittagsbuffets der brandneuen Hotels Sofitel Sukhumvit oder Sofitel So bedienen könnte.

 

Für uns steht jedenfalls fest, dass wir wieder kommen und dann wird das abendliche Ambiente beim Lake House getestet.

 

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Wat Bang Phli Yai Klang

 

Wie schon beim letzten Blogeintrag zum Bangplee Old Market kurz angesprochen, stand im Anschluss an den Marktbesuch ein ganz besonderer Tempel auf unserem Besichtigungsprogramm: Der Wat Bang Phli Yai Klang, ebenfalls in Bang Phli gelegen und nur wenige hundert Meter vom Riverside Market entfernt.

 

Die Tempelanlage war an dem Wochenende recht gut besucht von Einheimischen, von den vielen Touristen in Bangkok hatte sich aber keiner hierher verirrt. Was wenig überraschend war, da der Wat Bang Phli Yai Klang wohl den wenigsten bekannt sein dürfte und auch nur ganz selten in Bangkok Reiseführern namentlich auftaucht.

Dabei befindet sich im 1824 gegründeten Bang Phli Yai Klang Tempel der längste liegende Buddha in ganz Thailand. Mit seinen 53 Meter übertrifft er den deutlich bekannteren liegenden Buddha im Wat Pho um immerhin 7 Meter.

 

Derzeit ist der Buddha zur Restauration eingerüstet, was es schwierig macht, anschauliche Bilder der imposanten Größe zu liefern.

 

Das wirklich außergewöhnliche ist aber vielleicht auch gar nicht die Länge, sondern die Tatsache, dass die Buddhastatue im Inneren begehbar ist. Und das gleich über 4 Etagen!

 

Der erste Stock beherbergt Meditationszellen, im zweiten und dritten Stock findet man eine Reihe von Wandmalereien und Gemälde mit buddhistischen Szenen über Himmel und Hölle. Und im der obersten Etage wird eine Buddha-Reliquie aus Sri Lanka aufbewahrt.

 

Die größte Kuriosität ist aber das riesige sichtbare goldene Herz Buddhas. Nicht etwa stilisiert dargestellt, sondern mit Venen und Arterien versehen einem menschlichen Herz nachempfunden.

 

Definitiv etwas, was man in dieser Art wohl eher selten finden, nicht nur in Thailand.

 

Persönliches Fazit: Ein durchaus etwas anderer Tempel der vor allem in der Kombination mit dem Bangplee Old Market die Anfahrt ab Bangkok lohnt.

 

Bangplee Old Market

 

Wochenende ist auch in Bangkok für gewöhnlich Markttag und so stand zur Abwechslung mal ein Markt auf dem Programm, der für gewöhnlich in keinem Reiseführer Erwähnung findet: Der Bangplee Old Market in der Provinz Samut Prakan.

 

Der Markt erstreckt sich entlang des Khlong Samrong und ist einer der ältesten des Landes.

 

Bereits 1857 wurden hier von chinesischen Händler erstmals Waren angeboten. Und ein Großteil der alten Shophäuser aus Teakholz scheinen noch dieser Zeit zu entstammen.

Der Bangplee Old Market liegt etwas versteckt hinter dem Wat Bangplee Yai Nai und besteht auf der Landseite aus einem Verbund von Holzgebäuden die gleichzeitig als Wohnhaus und Kaufladen fungieren. Die Shops zur Wasserseite hin sind zumeist offen gestaltet, geben somit den Blick auf den Khlong Samrong und sorgen gleichzeitig auf dem ca. 1 Kilometer langen Fußpfad durch den Markt für entsprechende Klimatisierung.

 

Schwerpunkt beim Warenangebot liegt wie so oft auf thailändischen Märkten beim Essen und so findet sich jede Menge traditionelle Desserts aber auch eine schöne Auswahl an Obst. Einige Souveniershops dürfen aber auch hier inzwischen nicht fehlen.

 

Zielgruppe der Verkäufer sind aber eindeutig Einheimische, also hauptsächlich Besucher aus dem ca. 35 Kilometer entfernten Bangkok. Ausländische Touristen waren während unserem 3-stündigen Aufenthalt keine zu sehen.

 

Neben dem verlockenden Essen gibt es für Einheimische aber noch einen weiteren Grund hier her zu kommen. Bangplee ist ganz offensichtlich ein kleines Mekka für Wahrsager, Kartenleger und Handlesen.

 

Geöffnet hat der Markt täglich, wobei am Wochenende natürlich immer deutlich mehr Betrieb herrscht.

 

Der alte Markt von Bangplee wird marketingwirksam hin und wieder auch als Floating Market angepriesen. Wer mit dieser Erwartungshaltung hier her kommt, wird aber definitiv enttäuscht werden, denn Boote mit Marktfrauen wie man sie z.B. in Amphawa findet, sucht man hier vergeblich. Die Bezeichnung als Riverside Market ist hier schon viel treffender.

 

Wer es aber ganz früh morgens vor 7:00 Uhr zur Bangplee Community schafft, der kann hier noch Mönche bei ihrem allmorgendlichen Almosengang auf dem Khlong Samrong paddeln sehen.

 

Am Wochenende besteht auch die Möglichkeit für 40,- THB an einer Tempel- und Bootstour teilzunehmen. Die Tour ist auf Thai, geht zwei Stunden und steuert insgesamt 3 Tempelanlagen an. Allerdings sind die Plätze bei der mehrmals am Tag laufenden Tour recht limitiert und schon frühzeitig ausgebucht. Wir waren um 11:00 Uhr am Bootsableger und bereits schon zu spät.

 

Einer der Tempel ist Wat Bang Phli Yai Klang mit dem größten liegenden Buddha Thailands. Der Tempel liegt nur gut 500 Meter vom Markt entfernt und kann somit auch ganz problemlos zu Fuß erreicht werden. Der Besuch lohnt definitiv, mehr dazu inkl. Bilder demnächst hier im Blog.

 

Fazit zum Bangplee Old Markt: Wir fanden den Ausflug durchaus lohnenswert, vor allem in Kombination mit dem Wat Bang Phli Yai Klang. Wer also in Bangkok ist und in der Stadt selbst schon ein Großteil kennt oder einfach mal ein Kontrastprogramm braucht, für den ist der Riverside Markt recht schnell und einfach zu erreichen.

 

Der Markt liegt in Bang Phli in der Provinz Samut Prakan, also ganz in der Nähe vom Suvarnabhumi Airport. Ab Bangkok City ca. 35 Kilometer. Einfachste Anreise wäre mit dem öffentlichen Taxi, entweder direkt am Bangkok Innenstadt (ca. 45 Minuten) oder alternativ erst mit dem Skytrain bis zur Endstation Bearing an der östlichen Stadtgrenze fahren und dort dann erst weiter mit dem Taxi (ca. 15 Minuten). Als Ziel am besten Wat Bangplee Yai Nai (วัดบางพลีใหญ่ใน) angeben.

 

Ein Spaziergang durch Phraeng Phuton

 

Bangkok hat jede Menge bemerkenswerte und historisch bedeutsame Viertel die in kaum einem Reiseführer Erwähnung finden.

 

Dazu zählt auch die Phraeng Phuton Community, nur wenige Gehminuten vom Demokratie-Denkmal entfernt.

 

Hier stand im Zentrum ursprünglich der Palast von Prinz Phutaret, Sohn von König Rama IV. Heute befindet sich dort die Sukhuman Klinik, Bangkoks zweite Rot Kreuz Niederlassung, die Ende der 1920er Jahre errichtet wurde.

 

Das den offenen Platz mit der Klinik umgebende Carré von Reihenhäusern entstand bereits zu König Chulalongkorns Regierungszeit (1868 – 1910) und seitdem scheint sich hier optisch nur wenig geändert zu haben. Was u.a. daran liegt, dass die Anwohner dieses Viertel die alten Gebäude in viel Eigeninitiative restaurieren und somit ein Vorzeigeprojekt im Bereich Denkmalschutz in Bangkok geschaffen haben.

 

Ein ganz besonders bemerkenswertes Objekt ist hier “The Bhuthorn“, das vom Besitzer- und Architektenpaar Chitlada und Direk Senghluang in ein stilvolles Bed & Breakfast mit nur 3 Zimmern verwandelt wurde. Das ist Umnutzung historischer Bausubstanz in seiner besten Form.

 

In direkter Nachbarschaft befindet sich Natthaporns Ice Cream Shop, Bangkoks schon fast legendäre Eisdiele und dem ein oder anderen von euch vielleicht noch als willkommener Zwischenstopp bei unserer Ratanakosin Tour bekannt.

 

Folgt man der Ringstraße im Uhrzeigersinn fällt der Blick unweigerlich auf eine Sammlung von Austin Oldtimer vor einer Autowerkstatt. Wie sollte es in diesem Viertel anders sein, handelt es sich natürlich nicht um irgendeine Werkstatt, sondern um die älteste überhaupt in Bangkok und gleichzeitig erste Führerschein-Vergabestelle in Thailand bzw. damals noch Siam. Die Führerscheinprüfung erfolgte damals angeblich ebenfalls auf der Phraeng Phuton “Rundstrecke“. Wer diese fehlerfrei meisterte, bekam das begehrte Dokument. Ob dies heute in Bangkok anders abläuft, lassen wir mal dahingestellt.

 

Ein paar Meter weiter und auf der anderen Straßenseite gelegen, befindet sich das Chote Chitr Restaurant. Ehemals ein Geheimtipp in Sachen authentischer Thaiküche, hat sich dies in den letzten Jahren Dank Lonely Planet, Tripadvisor & Co gravierend geändert. Bangkokians gehören hier vermutlich mittlerweile nicht mehr zu den Stammgästen, dafür füllen jetzt Traveller aus der ganzen Welt die 8 Tische. Ob dies der Grund ist, warum die Besitzerin alles andere als freundlich ist, weiß wahrscheinlich nur sie selbst. Das Essen selbst ist aber nach wie vor ok.

 

Komplett touristenfrei und mit deutlich angenehmerer Atmosphäre präsentierte sich beim letzten Besuch das Poj Spa Kar in der Tanao Road gleich gegenüber dem Phraeng Phuton. Das angeblich älteste Restaurant in Bangkok serviert seit 1925 an gleicher Stelle Royal Thai Food. Der Großvater der Besitzerfamilie kochte für das thailändische Königshaus und die überlieferten Rezepte werden noch heute verwendet. Ob es hier nun besser schmeckt als im Chote Chitr oder anderswo in Bangkok muss jeder für sich entscheiden.

 

Egal wo gegessen wird, etwas Platz sollte man noch für das passende Dessert lassen und das gibt es wiederum gleich nebenan bei Kor Panich. Vermutlich einer der bekanntesten Shops in Bangkok für Khao Niau Mamuang, also Klebereis mit Mango.

 

Außer den genannten Plätzen gibt es im Phraeng Phuton Viertel und seinen angrenzenden Straßen natürlich noch viel mehr zu entdecken, vom gemütlichen Café bis hin zu den zahlreichen Garküchen. Alles mit ganz viel Lokalkolorit und ganz wenig Touristen.

 

Ein Phraeng Phuton Spaziergang lässt sich zudem sehr gut kombinieren mit dem Golden Mount, dem Ban Baat Viertel, Wat Suthat oder den Buddha-Manufakturen in Bambrung Muang.

 

Das lässt sich alles recht gut auf eigene Faust und zu Fuß bewältigen. Wer aber zu all den optischen und kulinarischen Eindrücken auch noch die entsprechenden Hintergrundsinfos möchte, für den haben wir natürlich auch den passenden Green-Mango Privatguide mit dem diese spannende Gegend Bangkoks gemeinsam entdeckt werden kann.

 

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